Weissenstein
VCS Solothurn will Umweltanliegen besser sichern

Keine Opposition gegen den geänderten Nutzungsplan Weissenstein und gegen den Schwinget. Dafür verlangt der VCS endlich die Parkplatzbewirtschaftung.

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Wer mit dem Auto auf den Weissenstein fährt, soll auf einem bewirtschafteten Parkplatz parkieren, fordert der VCS.

Wer mit dem Auto auf den Weissenstein fährt, soll auf einem bewirtschafteten Parkplatz parkieren, fordert der VCS.

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In einer Medienmitteilung begrüsst der Verkehrs-Club, dass mit dem Neu- und Ausbau des Kurhauses auf dem Weissenstein auch ein Notfallkonzept eingeführt werden soll.

Nicht zufrieden ist der VCS hingegen mit der Umsetzung des Parkplatzregimes auf dem Berg: «Bereits der kantonale Nutzungsplan von 2010 verlangt eine Bewirtschaftung der Parkplätze, diese wurde aber bis heute nur teilweise realisiert.» So bemängelt der VCS unter anderem, dass die beiden bestehenden öffentlichen Parkplätze nicht zusammengelegt werden sollen.

Verzicht auf eine Einsprache

Weil der geänderte kantonale Nutzungsplan/Gesamtprojekt Weissenstein auch weiterhin die Parkplatzbewirtschaftung verlangt, verzichtet der Verkehrs-Club auf eine Einsprache. Aber: «Der VCS fordert den Kanton erneut auf, dafür zu sorgen, dass diese Bewirtschaftung nun umgehend voll umgesetzt wird.»

Weiter fordert der VCS die Gemeinde Oberdorf als zuständige Bewilligungsbehörde auf, für Grossveranstaltungen zu veranlassen, dass deutlich mehr Zuschauerinnen und Zuschauer mit der Seilbahn anreisen. Beim letzten Weissenstein-Schwinget seien es kaum 20 Prozent gewesen. «Dieser Anteil lässt sich mit geeigneten Massnahmen in den Bereichen Werbung, Vermarktung und Seilbahnbetriebszeiten bereits im kommenden Jahr ohne weiteres verdoppeln.»

Die Einführung von Kombi-Billetten zusammen mit anderen Anbietern wie SBB und BLS sei auch für den Alltagsbetrieb «schon längst überfällig und würde zudem die Wartezeiten bei der Seilbahn deutlich verringern». (szr)