Die Lausanner Richter kassierten einen Entscheid des Verwaltungsgerichts Solothurn, das für einen Raser lediglich einen «Warnentzug» von fünf Monaten angeordnet hatte.

Stefan Krähenbühl von der Verkehrssicherheits-Stiftung Roadcross begrüsst die harte Linie. «Das Urteil ist eine Bestätigung des Strafrahmens, der nach geltendem Gesetz vorgesehen ist», sagt er. «Ich war überrascht, dass das Verwaltungsgericht Solothurn eine mildere Strafe verhängt hat. Das Bundesgericht hat dies nun korrigiert, und das ist auch völlig richtig.»

Wer bei erlaubten 80 km/h mit 140 km/h geblitzt werde, so Krähenbühl, habe nicht begriffen, dass er andere Verkehrsteilnehmer massiv gefährde. Für Roadcross steht deshalb fest: Es sei «richtig und angemessen», den Ausweis für zwei Jahre einzuziehen. (az)