Obergericht
Urteil: Sieben statt sechs Jahre Gefängnis für Anlagebetrüger

Das Solothurner Obergericht hat in einem Fall von Anlagebetrug in der Region Olten ein Urteil gefällt. Dabei wurden die Strafen gegen die vier Angeklagten im Wesentlichen bestätigt. Die Strafe wurde nur beim Hauptangeklagten verschärft.

Drucken
Teilen
Obergerichtsaal. Hier wurde das Urteil gefällt. (Archiv)

Obergerichtsaal. Hier wurde das Urteil gefällt. (Archiv)

Oliver Menge

Verschärft wurde die Strafe gegen den deutschen Hauptangeklagten. Er muss sieben statt sechs Jahre ins Gefängnis, wie Radio 32 berichtet.

Vor zwei Jahren hat das Amtsgericht Olten-Gösgen vier Männer, zwei Schweizer und zwei Deutsche, wegen Anlagebetrug verurteilt. Bei den Schweizern handelt es sich um einen Treuhänder aus Olten und seinem Schwiegersohn.

15 Millionen Franken

58 Kunden wurden von den Männern betrogen. Die Geschädigten verloren insgesamt über 15 Millionen Franken. Das Solothurner Obergericht hat nun die Strafe gegen die zwei Schweizer bestätigt.

Drei Jahre teilbedingt für den einen und zwei Jahre bedingt für den andern. Die beiden Deutschen wurden mit drei und sieben Jahren Strafe härter verurteilt. Einer der beiden ist jedoch seit Jahren auf der Flucht. (jgr)

Aktuelle Nachrichten