Unwetter
Bei der Kantonspolizei Solothurn gingen über 50 Meldungen zu Wassereinbrüchen ein

Die Kantonspolizei Solothurn gibt bekannt, dass am Mittwochabend über 50 Meldungen zu Wassereinbrüchen eingegangen sind. Verletzte Personen seien jedoch bisher keine bekannt.

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Auch am Mittwoch fiel teilweise wieder viel Regen. (Symbolbild)

Auch am Mittwoch fiel teilweise wieder viel Regen. (Symbolbild)

Donato Caspari

Über 50 Meldungen zu Wassereinbrüche in Liegenschaften und überflutete Strassenabschnitte sind am Mittwochabend, zwischen 19.30 und 22.00 Uhr, bei der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn eingegangen.

Betroffen von den Gewittern waren insbesondere die Bezirke Niederamt, Wasseramt, Dorneck und Thierstein. Von verletzten Personen hat die Kantonspolizei bisher keine Kenntnisse.

Die Fliessgewässer im Kanton Solothurn (Aare, Emme und Birs) führen zurzeit sehr viel Wasser – beim Aufenthalt an einem Fluss sei darum Vorsicht geboten, so die Kantonspolizei.

Zahlreiche Meldungen im Kanton Bern

Unseren Nachbarkanton Bern erwischten die heftigen Gewitter viel stärker. Die Kantonspolizei Bern erreichten knapp 800 Meldungen. Viele davon betrafen Wassereinbrüche in Gebäude sowie überschwemmte Strassen und Plätze.

Besonders intensiv waren die Unwetter im französischsprachigen Teil des Kantons sowie im Oberaargau. Aus dem Berner Jura nahmen die Mitarbeitenden rund 500 Meldungen entgegen, aus dem Oberaargau gut 150.

Aufräumarbeiten in der Gemeinde Sonceboz nach dem Hagelgewitter:

keystone-sda

Auch im Aargau hielten die starken Regenfälle die Feuerwehren auf Trab. 49 Feuerwehren standen im Einsatz. (kps/kpb/ldu)