Einbrüche
Ungebetene Gäste in der Ferienzeit: So schützen Sie sich vor Einbrechern

Nicht selten sind Einbrecher während der Ferienzeit besonders aktiv. Um nicht Opfer eines Einbruchdiebstahls während der Ferienabwesenheit zu werden, gibt die Kantonspolizei Solothurn Ratschläge.

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Einer der Tipps: Immer alle Fenster und Türen schliessen. (Symbolbild)

Einer der Tipps: Immer alle Fenster und Türen schliessen. (Symbolbild)

Kapo SO

In der Ferienzeit gilt es ganz besonders: Vorsicht vor Einbrechern. Diese sind in der Ferienzeit aktiver denn je. Die Kantonspolizei hat jetzt Tipps zusammengestellt, wie Sie ihr Haus besser vor Einbrüchen schützen können:

• Verschliessen Sie immer sorgfältig alle Fenster und Türen und ziehen Sie auch die Nebenräume und die Garage in Ihre Sicherheitsüberlegungen mit ein.

• Verraten Sie Ihre Abwesenheit nicht durch Notizen an der Eingangstüre, durch überfüllte Briefkästen, entsprechende Nachrichten auf dem Telefonbeantworter sowie Statusmeldungen via «Facebook» und «Twitter» oder tagsüber durch geschlossene Storen bzw. Rollläden.

• Verstecken Sie keine Schlüssel unter Türvorlegern, im Milchkasten, im Blumentopf oder an einem sonst leicht zugänglichen Ort. Einbrecher kennen diese Verstecke.

• In der Regel scheuen Einbrecher das Licht. Lichtquellen tragen deshalb zur Sicherheit bei. Gute Dienste leisten sogenannte Bewegungsmelder, welche beim Betreten des Grundstückes Lichtquellen aktivieren.

• Eine unregelmässig ein- und ausschaltende Innenbeleuchtung verunsichert die Einbrecher. Die Regulierung der Innenbeleuchtung kann mittels Zeitschaltuhr gesteuert werden.

• Lassen Sie keine Wertsachen und/oder Geld in der Wohnung zurück. Im Kundenschliessfach einer Bank bleiben Ihre Wertsachen sicher aufbewahrt.

Nachbarschaftshilfe! Sprechen Sie mit Ihren Nachbarn über das Thema Sicherheit. Wann immer Sie verdächtige Wahrnehmungen bei sich oder bei Ihrer Nachbarschaft machen, alarmieren Sie unverzüglich die Polizei über den Polizeinotruf 112 oder 117. Lieber einmal zu viel anrufen als einmal zu wenig.

• Denken Sie daran, Einbrecher müssen keinesfalls immer Männer sein. Auch Frauen und Kinder verüben Einbrüche.