Kantonsrat

Unbeschränkter Zugang zu allen Schweizer Universitäten weiterhin gewährleistet

Die kantonsrätliche Bildungs- und Kulturkommission spricht sich für einen Beitritt zur Interkantonalen Universitätsvereinbarung aus. (Symbolbild)

Die kantonsrätliche Bildungs- und Kulturkommission spricht sich für einen Beitritt zur Interkantonalen Universitätsvereinbarung aus. (Symbolbild)

Die kantonsrätliche Bildungs- und Kulturkommission spricht sich für einen Beitritt zur Interkantonalen Universitätsvereinbarung aus. Die Vereinbarung regelt die Beiträge an die Ausbildungskosten von universitären Hochschulen.

Der Kanton Solothurn leistet im Rahmen von interkantonalen Vereinbarungen Beiträge an die Kosten, die Solothurner Studierende den Hochschulkantonen verursachen. 1997 ist der Kanton Solothurn, wie alle anderen Kantone, der Interkantonalen Universitätsvereinbarung (IUV 1997) beigetreten. Die Vereinbarung ermöglicht Studierenden in der ganzen Schweiz einen gleichberechtigten Zugang zu allen Universitäten.

In einer aktuellen Medienmitteilung des Kantonsrats heisst es, dass die Vereinbarung nun einer Totalrevision unterzogen worden ist. Als Nichtuniversitätskanton sei es für den Kanton Solothurn wichtig, dass ein unbeschränkter Zugang der Solothurner Studierenden zu allen Schweizer Universitäten weiterhin gewährleistet ist. Aber auch die Sicherstellung der langfristigen Kostenneutralität sei ein prioritäres Ziel. Mit der nun vorliegenden Interkantonalen Universitätsvereinbarung (IUV 2019) konnten diese Forderungen laut der Medienmitteilung umgesetzt werden. Die IUV 2019 werde jedoch erst in Kraft gesetzt, wenn 18 Kantone beigetreten sind.

Die Diskussion in der BIKUKO habe gezeigt, dass ein Beitritt zu dieser Vereinbarung dem Kanton Solothurn als Nichtuniversitätskanton nur Vorteile bringe. Zudem sei ein Beitritt, gestützt auf die aktuellen Studierendenzahlen, mit keinen namhaften zusätzlichen finanziellen Auswirkungen verbunden. Die BIKUKO habe diesem Beitritt einstimmig zugestimmt. (mgt)

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