Mit Beschluss vom 18. März 2015 hat der Kantonsrat die Standesinitiative der Grünen zur Verringerung von Lebensmittelverlusten erheblich erklärt. Nun soll die Bundesversammlung aufgefordert werden, verbindliche Zielvorgaben zu definieren und Massnahmen festzulegen. Die UMBAWIKO unterstützt laut Medienmitteilung die entsprechende Botschaft des Regierungsrates mehrheitlich.  

«Rund ein Drittel aller in der Schweiz produzierten Lebensmittel geht zwischen Feld und Teller verloren oder wird verschwendet. Dies entspricht pro Jahr rund 2 Millionen Tonnen Nahrungsmittel. Die hohen Lebensmittelverluste haben weitreichende Auswirkungen auf Natur und Mensch. Wirft man Lebensmittel in den Abfall, werden knappe Ressourcen wie Wasser, Böden und fossile Energieträger unnötig belastet, beziehungsweise  verschwendet». so die UMBAWIKO.

Energiefachstelle bleibt beim Amt für Wirtschaft und Arbeit

Jacqueline Ehrsam (SVP, Gempen) verlangt in einem Auftrag, dass die Energiefachstelle des Kantons Solothurn neu mit dem Amt für Umwelt zusammengeführt wird und nicht mehr wie bis anhin dem Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) angegliedert ist.

Die UMBAWIKO ist gegen diesen Wechsel. Die Zugehörigkeit der Energiefachstelle zum Amt für Wirtschaft und Arbeit hat sich über Jahrzehnte bewährt. Teilbereiche der Energiepolitik haben Auswirkungen auf die Wirtschaftspolitik und umgekehrt. Die UMBAWIKO folgt damit dem Regierungsrat, der ebenfalls keinen Wechsel will. Gemäss Gesetz über die Organisation des Regierungsrates und der Verwaltung ist der Regierungsrat abschliessend für die Organisation der Departemente und der Ämter zuständig. (mgt)