Das Bettlacher Orthopädieunternehmen erzielte in 2017 einen Netto-Umsatz von 121.5 Millionen Franken, was 3.8 Prozent (währungsbereinigt) über dem Vorjahresergebnis liegt. Der anhaltend starke Preiszerfall hat den Umsatz zudem um 2.4 % oder um 2.7 Millionen negativ beeinflusst. Preisbereinigt betrug das Wachstum somit 6.2 %.

2017 stand im Zeichen des Führungswechsels. Benjamin Reinmann hat im August die Nachfolge von Hugo Mathys als CEO angetreten. Die Herausforderungen der Branche waren ihm schon vor Stellenantritt bekannt: der globale Kostendruck auf die Gesundheitswesen sowie die Verschärfung der Regulierungen, insbesondere im EU-Raum. Zusätzlich kommt bei der Schweizer Export-Industrie der starke Franken sowie das hohe Lohnniveau dazu.

 «Wir müssen wachsen und Marktanteile generieren, bei gleichzeitiger Kostensenkung in der Herstellung, damit wir effizienter werden», wird Benjamin Reinmann in einer Medienmitteilung zitiert. «Nur so können wir im internationalen Wettbewerb bestehen, denn unser Exportanteil beträgt 75 %.» Wichtiger Fokus sei dabei die Optimierung der Prozesse, welche es konsequent voranzutreiben gelte.

Neue Mitarbeitende

Die Anzahl der Mitarbeitenden hat sich gruppenweit erneut auf 574 erhöht. Von den 12 neuen Mitarbeitenden werden acht Personen in der Schweiz beschäftigt.

Acht Prozent des Nettoumsatzes investiert das Unternehmen in Innovation und Entwicklung, so dass gleich zu Beginn 2018 mit einem neuen Produkt im Bereich Kniegelenkersatz gestartet werden kann. Aber auch im Verlauf des Jahres sind weitere Produktlancierungen geplant. Die Geschäftsleitung rechnet daher, die Marktanteile weiter auszubauen und den Nettoumsatz erneut steigern zu können. (mgt)