«tunSolothurn»

Über 5000 Kinder fanden Gefallen an der Erlebnismesse

Blick in die «brummende» Solothurner Reithalle: Mit allen Sinnen konnte in die Industrieberufe eingetaucht werden.

Blick in die «brummende» Solothurner Reithalle: Mit allen Sinnen konnte in die Industrieberufe eingetaucht werden.

Nach einer Woche experimentieren, tüfteln und entdecken ging die Erlebnismesse tunSolothurn am Sonntag zu Ende. Die zweite Auflage war ein Grosserfolg – darin sind sich Veranstalter, Aussteller, Lehrpersonen sowie Kinder und Jugendlichen einig.

Virtuelles Schweissen, einen Rennkäfer bauen, einen Roboter steuern, einen Bausatz löten, einen magischen Bleistifthalter oder den höchsten Turm bauen: Dies alles und noch viel mehr aus der spannenden Welt der Naturwissenschaft und Technik konnte an der Erlebnismesse tunSolothurn, in der Solothurner Reithalle ausprobiert werden.

Die Erwartungen der Messe-Veranstalter bezüglich der Besucherzahlen wurden erneut übertroffen. Während bei der ersten Austragung noch rund 3800 Kinder und Jugendliche die Gelegenheit genutzt hatten, um zu forschen und zu experimentieren, waren es bei der jetzigen zweiten Ausgabe weit mehr als 5000. Die Ausstellung war unter der Woche vor allem durch die rund 170 angemeldeten Klassen mit knapp 3400 Schulkindern frequentiert. An den schulfreien Nachmittagen und am Wochenende nutzten dann auch noch deutlich über 2000 Kinder das Angebot für einen Ausflug mit ihren Eltern, Verwandten und Bekannten.

Einige der Kinder konnten sich kaum von den Experimenten trennen und mussten von ihren Eltern offenbar regelrecht überredet werden, Abschied von der Sonderschau zu nehmen. Dazu der O-Ton einer teilnehmenden Lehrperson: «Die Kinder waren mit Interesse, Begeisterung und Ausdauer bei der Sache. Nach der Mittagspause wollten sie lieber weiterforschen anstatt an der Sonne zu spielen. Ich denke, das sagt alles ...»

Dritte Auflage in zwei Jahren

Die Solothurner Handelskammer (SOHK) als Initiantin der tunSolothurn.ch und die ausstellenden Unternehmen und Institutionen ziehen eine äusserst positive Bilanz. «Das Ziel, die Kinder und Jugendliche für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern, konnte erreicht werden. Davon zeugten zahllose lachende und zufriedene Gesichter der Kinder», schreibt Christian Hunziker, stellvertretender SOHK-Direktor.

Durch die Balance zwischen enthusiastischem Experimentieren und ernsthafter Wissensvermittlung habe das Projekt das Potenzial aus kindlicher Neugierde zukunftsträchtige Berufsperspektiven zu schaffen. «Doch Nachhaltigkeit fordert Kontinuität: Ziel ist es deshalb, in zwei Jahren die nächste tunSolothurn.ch durchzuführen.» (mgt)

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