Bei einer Fahndungsaktion in der Deutschschweiz haben mehrere Kantonspolizeien und Grenzwächter insgesamt 16 Personen, darunter sieben mutmassliche Einbrecher, festgenommen. Rund 2000 Personen und 2900 Fahrzeuge wurden zwischen Donnerstagnachmittag und Freitagmorgen kontrolliert.

Über 300 Polizisten und Grenzwächter standen im Einsatz, wie die Aargauer Kantonspolizei am Freitag mitteilte. Sie hatte den Grosseinsatz gegen Einbrecher und Kriminaltouristen koordiniert.

Mitbeteiligt waren die Polizeikorps der Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Luzern, Solothurn, Zug und Zürich. Auch die Schweizer Grenzwache, die Transportpolizei der SBB sowie Einheiten der Militärpolizei machten mit. Im grenznahen Deutschland beteiligten sich Polizeikräfte aus Baden-Württemberg.

Die Polizeien richteten ihren Fokus auf Autobahnen und Hauptverkehrsachsen. Sie überwachten ausgewählte Industriegebiete. Zudem wurden an Bahnhöfen und in Zügen Personenkontrollen durchgeführt. Die Polizei wollte mit ihrer Präsenz in Wohnquartieren mögliche Straftäter abschrecken.

Gerade jetzt im Herbst machten sich mobile Tätergruppen die frühe Dämmerung zu Nutze, um in Wohnhäuser einzubrechen, hält die Aargauer Kantonspolizei fest. Spätnachts seien Banden unterwegs, die auf Gewerbebetriebe spezialisiert seien.