Verkehrskontrolle

Über 100 Fahrzeuglenker wegen Telefonieren am Steuer gebüsst

Gefährlich: Telefonieren während dem Autofahren. (Symbolbild)

Gefährlich: Telefonieren während dem Autofahren. (Symbolbild)

Bei flächendeckenden Verkehrskontrollen mit den Schwerpunkten «Telefonieren während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung» und der «Gurtentragpflicht» hat die Polizei zahlreiche Widerhandlungen festgestellt. Hunderte müssen eine Busse zahlen.

Wer fährt, telefoniert nicht – wer telefoniert, fährt nicht. Unter diesem Motto haben Mitarbeitende der Polizei Kanton Solothurn sowie der Stadtpolizeikorps Grenchen, Solothurn und Olten in der Woche vom 15. bis 21. Juni 2015 entsprechende Verkehrskontrollen auf dem gesamten Kantonsgebiet durchgeführt. Ein weiterer Schwerpunkt galt der Überprüfung der Gurtentragpflicht. Die Kontrollen wurden Ende Mai angekündigt.

Ziel solcher Spezialkontrollen ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie die Verhinderung von Unfällen.

Wie die Polizei mitteilt, wurden folgende Widerhandlungen festgestellt und geahndet: 

  • Wegen «Verwenden eines Telefons ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt» mussten 108 Fahrzeuglenker/innen eine Ordnungsbusse bezahlen
  • Wegen «Vornahme einer Verrichtung am Handy» (SMS schreiben etc.) werden 38 Fahrzeuglenker/innen zur Anzeige gebracht
  • Wegen «Nichttragen der Sicherheitsgurten» mussten 370 Fahrzeuglenker/innen bzw. Mitfahrer/innen eine Ordnungsbusse bezahlen

Zudem wurden 63 weitere Ordnungsbussen und 68 Strafanzeigen wegen diversen Widerhandlungen ausgestellt bzw. an die zuständige Strafverfolgungsbehörde rapportiert.

Die Verkehrsteilnehmenden hätten laut Polizei «grösstenteils Verständnis für die Polizeikontrollen» gezeigt. Es sei zu keinen negativen Vorkommnissen gekommen. (pks/ldu)

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