Gemeinnützigkeit

UBS gibt Geld nicht nur fürs Schwingfest

Die UBS unterstützt kleinere gemeinnützige Projekte in den Regionen im Kanton Solothurn finanziell.

Die UBS unterstützt kleinere gemeinnützige Projekte in den Regionen im Kanton Solothurn finanziell.

Die Grossbank UBS sponsert nicht nur nationale Anlässe, sondern unterstützt auch Institutionen im kulturellen und sozialen Bereich in den Regionen. Rund 150 000 Franken jährlich sind es im Kanton Solothurn.

Ob Schwingfest, Leichtathletik-Meeting «Weltklasse in Zürich», «Spengler-Cup» in Davos oder die Ausstellung «Qin» mit den Terrakottakriegern in Bern: Überall ist die Grossbank UBS gewichtiger Sponsor. Darob gehe oft vergessen, dass die Bank auch im Lokalen aktiv sei, erklärte Thomas Sommerhalder, Regionaldirektor UBS Aargau/Solothurn, am Dienstag an einem Anlass in der Vebo in Oensingen. Unter dem Titel «Engagement mit Wirkung – Gemeinnützige Aktivitäten von UBS im Kanton Solothurn» wollte die Bank zeigen, dass sie auch viele kleinere gemeinnützige Projekte in den Regionen finanziell unterstütze. «Pro Jahr sind es im Kanton Solothurn durchschnittlich 150 000 Franken», sagte Sommerhalder.

Breites Spektrum

Mirjam Beerli informierte unter anderem über die Aktivitäten der UBS-Kulturstiftung und der UBS-Stiftung für Ausbildung und Soziales im gemeinnützigen Bereich in den vergangenen Jahren im Kanton. Die Leiterin der Kulturstiftung erwähnte dabei Beiträge an die Vebo, die Stiftung Arkadis, das Blumenhaus, die Stiftung Lilith oder das Zentrum Oberwald. Im Kulturbereich engagiere sich die Bank bei den Literaturtagen, den Filmtagen oder bei der Stiftung Jesuitenkirche. Das gesellschaftliche Engagement habe bei der Bank eine lange Tradition, die beiden erwähnten Stiftungen wirkten seit 50 Jahren. «Bedeutende Firmen haben die noble Pflicht, sich auch im gemeinnützigen Bereich zu engagieren», meinte Beerli.

Gemeinnützigkeit hat Tradition

Das Thema Tradition nahm Regierungsrat Remo Ankli in seiner Kurzansprache auf. Es sei eine Binsenwahrheit, dass soziale Projekte, Bildung, Kunst und Kultur finanzielle Mittel benötigten. «Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass neben dem staatlichen Engagement privates Handeln zugunsten gemeinnütziger Zwecke Tradition hat», sagte Ankli. Die Förderung sozialer und kultureller Zwecke und damit die Verantwortung für das Allgemeinwohl sei nicht vollständig an den Staat abgetreten worden. Ohne das Engagement in diesen wichtigen Bereichen wäre ein Land ärmer, viel ärmer. «Zahlreiche kulturelle und sportliche Anlässe könnten ohne das private Sponsoring nicht mehr stattfinden. Und zahlreiche kulturelle Einrichtungen gäbe es ohne die Förderung durch private finanzielle Mittel nicht respektive nicht mehr», unterstrich Ankli die Bedeutung des gemeinnützigen Engagements. Dabei ist die UBS kein Einzelfall, wie eine Kurzumfrage unter Solothurner Banken zeigt (siehe Kasten).

Auch Martin Plüss, Verwaltungsratspräsident der Gastgeberin Vebo, zeigte sich dankbar über die unterstützenden Aktivitäten staatlicher und privater Stellen. Das vor 50 Jahren gegründete Unternehmen für Menschen mit einer Behinderung sei heute nicht mehr wegzudenken.

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