Solothurner Arbeitsmarkt
Über 400 Arbeitnehmende verlieren den Job – enormer Anstieg an Kurzarbeit

Im Kanton Solothurn ist die Arbeitslosenquote im April wegen der Corona-Pandemie um 0,3 Prozentpunkte auf 2,9 Prozent angestiegen. 446 Personen verloren ihren Job. Die Solothurner Quote liegt deutlich unter dem Schweizer Mittelwert von 3,3 Prozent.

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Die Arbeitslosenquote liegt deutlich unter dem Schweizer Schnitt.

Die Arbeitslosenquote liegt deutlich unter dem Schweizer Schnitt.

Oliver Menge

Ende März waren im Kanton 4303 Personen als arbeitslos registriert, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) am Donnerstag mitteilte. Die Zahl der Stellensuchenden stieg um 517 auf 7049 Personen. Die Quote erhöhte sich um 0,4 Punkte auf auf 4,7 Prozent.

Die Stellensuchendenquote in der Region Solothurn nahm von 3,9% auf 4,3% zu. Die Region zählte Ende April 2'261 Stellensuchende, 196 Personen mehr. In der Region Grenchen stieg die Quote von 5,7% auf 6,1%, dies bei 827 Stellensuchenden. Die Quote im Schwarzbubenland erhöhte sich von 3,2% auf 3,5%. Dies bei 61 Stellensuchenden mehr. Mit 190 Personen mehr schloss die Region Olten den Monat April ab. Die Quote stieg von 4,9% auf 5,2%. In der Region Thal erhöhte sich die Quote von 3,8% auf 4,1%. Hier wurden 28 Personen mehr gezählt, welche sich beim RAV zur Stellensuche angemeldet haben.

Ende April waren 554 offene Stellen gemeldet - 290 Stellen weniger als im Vormonat. Im April waren 42'457 Arbeitnehmende von Kurzarbeit betroffen. 4226 Betriebe reichten entsprechende Gesuche beim AWA ein. Das ist ein enormer Anstieg: Ende Februar gab es nur 263 Arbeitnehmende mit Kurzarbeit. (sda/sks)