Am Mittwoch, 16. April 2014, stattete eine Delegation der Solothurner Regierung dem Infanterie Bataillon 11 in Hongrin einen Besuch ab. Für diesen Truppenbesuchs wurden die Regierungsmitglieder von einem Super Puma abgeholt.

Bei einigen unserer Lesern löste dies Empörung aus. «Der Superpuma Kostet pro Flugminute 600 Franken. Viel spass beim Ausrechnen was der Steuerzahler wiedereinmal bezahlt hat!», kommentiert ein Leser auf unserer Website. «Ich wüsste da eine Möglichkeit Steuergelder zu sparen lieber Kanton Solothurn... Unglaublich wo überall gespart werden muss und hier werden einfach mal tausende Franken für einen unnötigen Flug rausgeblasen!», schreibt ein anderer Leser.

Keine unnötigen Kosten

Die geäusserte Kritik scheint jedoch nicht gerechtfertigt zu sein, denn wie Dagobert Cahannes, Medienbeauftragter des Kantons Solothurn erklärt, sind für Regierung und Kanton keinerlei Kosten angefallen.

«Das VBS hat eine Delegation der Solothurner Regierung zu einem Truppenbesuch eingeladen und den Transport mit einem Super Puma offeriert», erklärt Cahannes. Die Kosten für den Transport habe das VBS getragen.

«Auch Seitens des Militärs war dies kein unnötiger Kostenaufwand», fährt Cahannes fort. «Die Piloten in der Schweizer Armee müssen eine gewisse Anzahl an Pflichtstunden fliegen. Die Kosten für diese Pflichtflüge sind im Budget des Militärs mit eingeplant.»

So seien diese Flugstunden eingeplant worden, um Regierungsmitglieder zu einem Truppenbesuch zu transportiert, anstatt den Super Puma leer durch die Lüfte fliegen zu lassen.