Jahresbilanz
Trotz sinkendem Stromabsatz erzielt die AEK Gruppe mehr Gewinn

Obwohl der erzielte Umsatz der AEK Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr tiefer ausfiel als im Vorjahr, konnte diese erneut einen höheren Jahresgewinn ausweisen. Dies verdankt die Gruppe vor allem den Geschäftsfeldern ausserhalb des Stromgeschäfts.

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Der Umsatz der AEK Energie AG ist 2013 gesunken, dafür konnten die AEK Gruppe in anderen Geschäftsfeldern Erfolge verzeichnen.

Der Umsatz der AEK Energie AG ist 2013 gesunken, dafür konnten die AEK Gruppe in anderen Geschäftsfeldern Erfolge verzeichnen.

Urs Lindt

173.5 Millionen Franken Umsatz hat die AEK Gruppe im Geschäftsjahr 2013 erwirtschaftet. Dies sind rund 1.3 Millionen Franken weniger als noch im Vorjahr. Trotz dieser Tatsache fiel der Jahresgewinn 2013 mit 10.7 Millionen Franken um 1.9 Millionen Franken höher aus. Dies ist einer Medienmitteilung der AEK Gruppe zu entnehmen.

Den tieferen Umsatz erklärt man sich bei der AEK Gruppen durch tiefe Energiepreise und einen rückläufigen Stromabsatz. So sei der Verbrauch von Gross- und KMU-Kunden im Vergleich zum Vorjahr gesunken, bei Privatkunden sei er hingegen leicht angestiegen.

Der im vergangenen Geschäftsjahr lancierte erneuerbare «blaue» Standartstrom wird von der aber AEK als voller Erfolg betrachtet. So setzten per Jahresende rund 90% der Privatkunden und 87% der Geschäftskunden auf den blauen Strom.

Andere Geschäftsfelder

Den höheren Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr verdanke die AEK insbesondere den Geschäftsfeldern ausserhalb des Strombereichs. Deren Entwicklung sei erfreulich und ihre Bedeutung wachse stetig.

Eines dieser Geschäftsfelder sei das Contractinggeschäft, so habe die AEK aufgrund der grossen Nachfrage einen zweiten Holzkessel in der Oensinger Heizzentrale installiert. Damit sei diese die grösste Holzenergiezentrale im Kanton.

Weiter verlief das Pelletgeschäft äusserst erfreulich. Mit der AEK Pellet AG setzt die Gruppe auf einen Trend, welchen sie in den vergangenen Jahren beobachtete. So sei es auffallend, dass immer mehr und vor allem auch immer grössere Pelletheizungen installiert werden. Der Preis für Pellets sei zwar leicht gestiegen, aber immernoch um etwa 20% günstiger als Öl oder Gas. (jvi)

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