Lagertagebuch
Trotz Regen und Matsch: Kinder und Jugendliche geniessen die Sommerlager

Es sind Sommerferien und viele Solothurner Kinder und Jugendliche verbringen ihre Zeit im Sommerlager. Im Lagertagebuch erzählen sie von ihren Erlebnissen.

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Am Donnerstag drehte sich im Lager der Jubla St. Niklaus alles um das Thema England.

Am Donnerstag drehte sich im Lager der Jubla St. Niklaus alles um das Thema England.

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Stöcklilager Zuchwil: Erste Zeichen der Band 5-lieber

Wir kommen der Spur von Tag zu Tag etwas näher. In den letzten Tagen tauchten immer wieder mysteriöse Zettel mit einem «S» in unserem Lagerhaus auf. Dank einem Hinweis kamen wir darauf, dass es sich dabei um «Sabor», den Bösewicht, den wir vermeintlich letztes Jahr vernichtet hatten, handelt.

Sabor versucht alles um uns von der Suche der Band abzuhalten. Als wir von einem Spieltag zurück in das Lagerhaus kommen, entdecken wir unsere Küchencrew gefesselt vor der brennenden Küche. Wir fanden zwei verschiedene Karten mit je einem Punkt eingezeichnet. In der Hoffnung weitere Hinweise der Band und Sabor zu finden, machen sich zwei altersgetrennte Gruppen auf den Weg zu den beiden markierten Orten.

Die jüngere Gruppe fand auf der Wanderung Songtexte der Band und die ältere Gruppe konnte am Ziel die Gitarre von Raymond, dem Gitarristen der Band, finden. Trotz schlechtem Wetter blieben alle top motiviert. Wir machen uns weiter mit viel Mut und Durchhaltewille auf die Suche nach der Band 5-lieber.

Die ganze Geschichte und weitere Fotos finden Sie unter www.stoecklilager.ch.vu

Alissa Baer, Stöcklilager Zuchwil

Auf der Suche nach dem geheimen Amulett Bocco/Oskar Tepasse, Dramura/Flavia Frey, GJN/Jan Gasche und Lieta/Lea Schnyder.

Auf der Suche nach dem geheimen Amulett Bocco/Oskar Tepasse, Dramura/Flavia Frey, GJN/Jan Gasche und Lieta/Lea Schnyder.

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Jubla Fantasia Kriegstetten: Bist du bereit..?

Nächsten Sommer feiern wir von der Jungwacht und Blauring Fantasia Kriegstetten unseren 20. Geburtstag. Um dieses besondere Ereignis richtig zu feiern, arbeiten die rund 16 Fantasia-Leiter bereits seit Monaten an einem geheimen Jubiläumsprojekt. Leider fehlt uns noch etwas ganz Wichtiges: ein besonderes Amulett. Dieses brauchen wir um unser Projekt zu beenden und unser Jubiläum zu feiern. Wir wissen nicht genau, wo es sich befindet. Mit 36 mutigen Helfer und Helferinnen aus dem Wasseramt machen wir uns auf die gefährliche Suche nach diesem besonderen Stück. Dabei wagen wir uns auf eine abenteuerliche Reise und nehmen alle Risiken auf uns. Das Abenteuer beginnt am Montag, 14. Juli 2014 in Kriegstetten. Von dort aus machen wir uns auf den Weg in den Norden. Wie wir erfahren haben, soll das Amulett zuletzt bei den blutrünstigen Wikingern gesehen worden sein. Innerhalb von 10 Tagen müssen wir das magische Stück gefunden haben. Werden wir es schaffen?

Wir freuen uns auf spannende Tage mit viel Sonnenschein und tollen Erlebnissen.

Jubla Fantasia Kriegstetten, Quaki v/o Andrea Schnyder (Schar- & Lagerleiterin)

«Gekämpft» wird mit vollem Einsatz.

«Gekämpft» wird mit vollem Einsatz.

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Jubla St.Niklaus:

Nachdem wir am Dienstag den Schwingerkönig höchstpersönlich besiegt, am Mittwoch die Mona-Lisa vor dem bösen Mann bewahrt haben, sind wir gestern im regnerischen England angekommen.

Wir wurden bereits am Morgen von einem English-Breakfast überrascht. Mit Spiegeleiern, Speck, Würstchen und Pancakes gestärkt, starteten wir in den Tag. Der Butler der Queen namens James, brachte uns am Morgen England und Europa etwas näher, zudem lernten wir das Wetter einzuschätzen und wie man einen Kompass liest für die heutige Wanderung.

Schneewittchen und die (ein wenig mehr als) sieben Zwerge waren im Lager der Jungwacht und Blauringschar Bellach.

Schneewittchen und die (ein wenig mehr als) sieben Zwerge waren im Lager der Jungwacht und Blauringschar Bellach.

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Erholen konnten wir uns nicht lange, denn am Nachmittag bekamen wir schon unseren ersten Auftrag von der Queen. Wir mussten ein Teerezept für sie austüfteln. Dies war jedoch nicht so einfach wie es klingt, denn um an die Zutaten heranzukommen, mussten wir diese in Form eines Geländespiels erkämpfen.

Nachdem die Reiseleiterin die Visa überreichte ging die Reise weiter in die Türkei und somit beginnt der Höhepunkt des Lagers. Die 2-Tages-Wanderung! Wir hoffen, dass die zweite Lagerwoche uns besseres Wetter bringt, wir bis anhin unser Programm durchführen können und wir noch tolle Abenteuer und Spass erleben.

Joëlle Krestan, Lisa Allemann, Jubla St. Niklaus

Jungwacht und Blauringschar Bellach: Frau Holle kann nicht weit sein!

Am Samstag reisten wir auf die Mörlialp in das Märlischloss der Gebrüder Grimm, wo sie uns ihr Märlibuch vorstellten. Leider wurden die Geschichten noch am selben Abend von einer unbekannten Person gestohlen!

Am Sonntag, bei strahlendem Sonnenschein, besuchte uns dann das Schneewittchen, aber nur mit einem Zwerg. Die anderen 6 fürchteten sich vor uns. Wir verkleideten uns als Zwerge und suchten sie während einem spannenden Geländespiel. Am Abend trafen wir uns dann zur Hochzeitsparty von Schneewittchen und ihrem Prinzen. Auch die 7 Zwerge waren dabei und brachten uns die Geschichte zurück.

Am Montag schneite es plötzlich! Frau Holle konnte also nicht weit sein. Sie brachte auch noch das Goldmarili mit. Wir backten ein Brot und nähten ein Kissen, damit wir in die Welt der Frau Holle eintauchen konnten.

Dieses «Trampolin» funktioniert nur, wenn alle gemeinsam mitmachen.

Dieses «Trampolin» funktioniert nur, wenn alle gemeinsam mitmachen.

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Leider wandelte sich der Schnee in dauerhaften Regen um, woran sich bis heute nichts geändert hat! Der Regen hielt aber den gestiefelten Kater nicht davon ab, uns zu besuchen.

Bereits beim Morgenessen tranken wir unsere Milch wie eine Katze und bei einem verregneten Postenlauf erlernten wir die Geschicklichkeit und den Mut des gestiefelten Katers.

Am Dienstag stand dann die Wanderung auf dem Programm. Wir besuchten die Grossmutter vom Rotkäppchen und besiegten den bösen Wolf. Nun suchen wir weiter nach den restlichen Geschichten und sind dem Dieb schon auf der Spur!

Luisa Bläsi, Jungwacht und Blauringschar Bellach

Der 10-jährige Geburtstag der Jugendarbeit Unterleberberg wurde ordentlich gefeiert.

Der 10-jährige Geburtstag der Jugendarbeit Unterleberberg wurde ordentlich gefeiert.

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SoLA Jugendarbeit Unterlebberg:

Am Sonntag reisten 46 Kinder mit dem Car nach Gwatt bei Thun, sie wurden mit einem deftigem Willkommensapero begrüsst. Dieses Jahr steht das Sommerlager unter dem Motto «Happy Birthday».

Gefeiert wird der 10-jährige Geburtstag der Jugendarbeit Unterleberberg mit rund 61 Partygästen, 20 Leiterinnen und Leiter und einem dreiköpfigen Küchenteam. Während dem Lager werden vor allem die drei Geburtstagskinder Andri Haberthür, Patrik Jeker und Gabriel Wyss gefeiert. Alle drei sind zum zehnten Mal im JaUL-Sommerlager, früher als Teilnehmer, heute als engagierte Leiter.

Am Sonntag stiegen wir mit einer grossen Geburtstagsparty ein. Doch wer dachte, dass diese Party ohne Zwischenfälle ablaufen würde, hat sich zu früh gefreut. Die Party wurde abrupt unterbrochen und wir ermittelten mittels eines Casinos die drei tatsächlichen Geburtstagskinder heraus.

Als Geschenk dürfen die Geburtstagskinder jeden Tag einen Wunsch äussern, den wir am nächsten Tag erfüllen werden. Ihr grösster Wunsch ist, jeden Tag in ein vergangenes Lager zurückzukehren. Und so sind wir bereits den Piraten, Goldgräbern, Rittern und auch schon der Mafia begegnet.

Trotz regnerischem Wetter hier in Thun verbringen wir eine wunderschöne Woche zusammen. Bereits jetzt sind sämtliche Schuhe und Kleider nass, doch das ändert nichts an unserer Stimmung. Alle feiern begeistert mit. Es ist die grösste Geburtstagsparty aller Zeiten.

Annina Probst, Sandra Augstburger und Céline Flury, SoLa 2014

Die Besucher des Stöcklilagers Zuchwil begeben sich auf die Suche nach der Band 5-liber. Diese wurde nämlich entführt.
4 Bilder
Nach der anfänglichen Verwirrung sammelte man sich ...
... und erarbeitete einen Plan.
Da war die Welt noch in Ordnung – und die 5-lieber-Band noch komplett.

Die Besucher des Stöcklilagers Zuchwil begeben sich auf die Suche nach der Band 5-liber. Diese wurde nämlich entführt.

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Stöcklilager Zuchwil: Mit der Band 5-liber auf Tournee

Die Band 5-lieber feiert dieses Jahr ihr 10-jähriges Bestehen. Deshalb haben die fünf Jungs Marco, Raymond, Emre, Felice und Joel beschlossen eine ganze Gruppe, also das ganze Stöcklilager aus Zuchwil, mit auf ihre grosse Tournee zu nehmen.

Am Abreisetag fuhren wir mit dem Tourbus Richtung Zürich, wo unser erstes Konzert stattfinden sollte. Doch leider werden alle Bandmitglieder, ausser Marco, der sich zum Glück retten konnte, auf dem Weg entführt!

Nachdem wir uns beruhigt hatten, beschlossen wir mit dem Tourbus weiterzufahren. Nach einiger Zeit erreichten wir eine geeignete Unterkunft, Rockersville (Wassen), eine Rockerstadt.

Dort begegneten wir dem Dorfchef, namens Jack Williams, der sich hilfsbereit zeigte. Zusammen mit seiner Hilfe stärkten wir unser Teamgeist und trainierten unsere Kondition, um für eine Begegnung mit den Bösewichten vorbereitet zu sein.

Weiterhin tun wir alles, um unsere entführten Bandmitglieder zurück zu holen!

Alissa Bär, Stöcklilager Zuchwil

Jubla St.Niklaus in Buckten. Die Zelte werden aufgebaut und die Vorzelte errichtet
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Jubla St.Niklaus in Buckten. Blick aufs Lagergelände
Jubla St.Niklaus in Buckten.

Jubla St.Niklaus in Buckten. Die Zelte werden aufgebaut und die Vorzelte errichtet

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Jubla St. Niklaus: Gräbchen rund ums Zelt sind parat

Nach einer kurzen Fahrt endlich in Buckten (BL) angekommen und das Sommerlager 2014 kann beginnen. Das ganze Jahr haben die Kinder und Leiter sich darauf gefreut, für einige ist dies sogar das Highlight des Jahres. Besche, unser Freund und Helfer während des Lagers, erklärte uns eine kleine Zeit später die Lagerregeln.

Wie immer wurden als erstes die Zelte gemeinsam mit aller Kraft aufgebaut, ebenfalls die „Gräbchen“ geschaufelt und die Vorzelte errichtet. Soweit hat das Wetter prima gepasst und man konnte sich auf ein gemeinsames Zvieri zur Belohung freuen.

Nach dem Abendessen konnten wir uns auf einen Postenlauf vorbereiten. Dieser beinhaltete Pösten wie: Teebeutelweitwerfen, Federball, Rugbyfussball und Löffelhockey. Weil alle so toll mitgemacht haben, machte es umso mehr Spass. Hoher Einsatz wird belohnt, deshalb gab es vor dem Schlafengehen noch ein erfrischendes Dessert.

Wir sind auf den weiteren Lagerverlauf gespannt und hoffen auf ein unfallfreies Lager.

Joelle Krestan/Leitungsteam JuBla St. Niklaus

Belohnung nach gelöster Aufgabe: Am Sonntag gings in den Seilpark.

Belohnung nach gelöster Aufgabe: Am Sonntag gings in den Seilpark.

zvg/Benjamin Otter

Jubla Balsthal: Willkommen im «Hotel Wahnsinn»

Am Samstag war es soweit: Blauring Jungwacht Balsthal machte sich auf den Weg ins Sommerlager nach Kandersteg. Nach einer reibungslosen Zugreise und einem ersten Foto OL, bei dem sowohl Teilnehmer wie auch Leiter Kandersteg ein bisschen besser kennenlernten, marschierten alle gemeinsam zum Lagerhaus, einem fast ganz verlassenen und von der Hexe Morgana verfluchten Hotel, welches zurecht den Namen «Hotel Wahnsinn» trägt. Der Hoteldirektor selbst empfing uns sogleich und führte uns durch sein Haus, wo wir noch auf vier weitere verfluchte Hotelangestellte stiessen: den Koch, das Zimmermädchen, den Bademeister und auch auf den Gärtner. Sie machten uns klar: Nur wenn man alle Aufgaben der Hexe lösen könne, dann würde der Fluch endlich besiegt und alle Hotelbewohner befreit.

Natürlich nehmen wir diese Aufgaben in Angriff und versuchen sie bis Ende Woche zu lösen. Auch wenn nicht jede Aufgabe einfach ist, sind alle Teilnehmer super motiviert! Da kommt es gelegen, wenn wir nach Erfüllen einer Aufgabe wie am Sonntag einen Ausflug in den nahe gelegenen Seilpark unternehmen, wo man sich beim kräfteraubenden Parcours hoch oben in den Bäumen austoben kann.

Nun warten wir gespannt auf die nächste Aufgabe, hoffen auf sonniges Wetter und fragen uns, ob wir das «Hotel Wahnsinn» vom Fluch erlösen können.

Benjamin Otter, Blauring Jungwacht Balsthal