Strassenverkehr
Trotz Ankündigung erwischt die Polizei 150 Personen mit Handy am Steuer

Solothurner Polizisten haben zahlreiche Autofahrer gebüsst, die ihr Handy benutzten. Und das, obwohl die Kontrollen zuvor angekündigt worden sind.

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Wer während dem Autofahren am Handy telefoniert oder SMS verschickt, riskiert einen Unfall. (Symbolbild)

Wer während dem Autofahren am Handy telefoniert oder SMS verschickt, riskiert einen Unfall. (Symbolbild)

Thinkstock

Bei Polizeikontrollen auf Solothurner Strassen hat die Polizei fast 150 Autolenker erwischt, die während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung telefonierten oder am Steuer Nachrichten verschickten. Die Schwerpunkt-Aktion war im Voraus angekündigt worden.

Wegen «Verwenden eines Telefons ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt» mussten 124 Lenkerinnen und Lenker eine Ordnungsbusse bezahlen, wie die Solothurner Kantonspolizei gestern mitteilte. 21 Personen wurden angezeigt, weil sie während der Fahrt eine verkehrsgefährdende Verrichtung vornahmen – also etwa mit dem Handy SMS schrieben. Weitere 325 Lenkerinnen und Lenker büsste die Polizei, weil sie keine Sicherheitsgurte trugen. Zudem gab es 48 Strafanzeigen an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden wegen «diversen Widerhandlungen», wie es in der Mitteilung weiter heisst.

800 Fahrzeuge kontrolliert

Die präventiv angekündigten Kontrollen wurden von der Kantonspolizei Solothurn vom 11. bis 17. September in allen Kantonsteilen durchgeführt. Daran beteiligt waren auch die Stadtpolizeien Grenchen und Solothurn.

Der Schwerpunkt galt dabei dem Grundsatz: «Am Steuer Hände weg vom Handy». Kontrolliert wurde im Rahmen der Aktion aber eben auch das Tragen der Sicherheitsgurte. Insgesamt kontrollierte die Polizei eigenen Angaben zufolge rund 800 Fahrzeuge.
«Sowohl das Telefonieren wie auch jegliches Manipulieren an Kommunikationsmitteln während der Fahrt und die damit verbundene Ablenkung stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar», betont die Polizei. Aus diesem Grund wolle man weiterhin bei der ordentlichen Patrouillentätigkeit und bei weiteren Schwerpunktkontrollen speziell auf solche Übertretungen achten. Fehlbare Verkehrsteilnehmer würden gebüsst oder angezeigt. (szr/sda)