Staatsanwaltschaft
Tod im Gefängnis: 28-Jährige starb aus «gesundheitlichen Gründen»

Am 21. Januar 2018 ist eine Insassin des Untersuchungsgefängnisses Solothurn nach der Überführung in ein Spital verstorben. Nun hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen abgeschlossen. Es liegen keine Hinweise auf eine strafbare Dritteinwirkung vor.

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Das Untersuchungsgefängnis Solothurn.

Das Untersuchungsgefängnis Solothurn.

Hanspeter Bärtschi

Am Abend des 21. Januar 2018 verschlechterte sich der Gesundheitszustand einer Insassin des Untersuchungsgefängnisses Solothurn. Sie wurde mit der Ambulanz ins Spital gebracht, wo sie noch am selben Tag verstarb.

Die Staatsanwaltschaft leitete daraufhin eine Untersuchung ein und gab zur Klärung der Todesursache ein rechtsmedizinisches Gutachten in Auftrag. Dieses liegt nun vor. Das Gutachten kommt zum Schluss, dass der Tod der 28-jährigen Insassin auf gesundheitliche Probleme zurückzuführen sei. «Der Staatsanwaltschaft liegen keine Hinweise auf eine strafbare Dritteinwirkung vor», teilt diese mit. Daher hat sie auf die Eröffnung einer Strafuntersuchung verzichtet und ihre Untersuchung abgeschlossen.

Zu den gesundheitlichen Problemen äussert sich die Solothurner Staatsanwaltschaft nicht näher: «Wir machen aus Rücksicht auf die Verstorbene keine näheren Angaben zu den gesundheitlichen Problemen und weshalb die Frau im Untersuchungsgefängis war», so Mediensprecherin Cony Zubler. Im Untersuchungsgefängnis bedeutet in diesem Fall übrigens nicht in U-Haft – laut Zubler befand sich die 28-Jährige im Vollzugsregime. (mgt/nka)

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