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«Tierisch»-Moderator Beat Berger: Krebs!

Der 58-jährige Moderator der beliebten Tiersendung auf Tele M1 ist seit Januar krank geschrieben. Er leidet an einer bösartigen Form von Hautkrebs. Seit Anfang Jahr muss er sich Bestrahlungen unterziehen.

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Beat Berger

Beat Berger

AZ

Der Moderator (Markenzeichen: Glatze) bestätigte gegenüber «Blick» die schlimme Diagnose. Offenbar ist der Solothurner schon seit Anfang 2012 in Behandlung, und vor drei Wochen galt er nach einer Anzahl Bestrahlungen laut Blick «als geheilt». Doch dann kam der Rückschlag: Eines Morgens rasierte der frühere Primarlehrer sich wie gewohnt seine Glatze, und bemerkte eine Art «Bibeli». Daraufhin teilte ihm sein Dermatologe mit, dass der Krebs zurück sei.

Was ist ein Basaliom?

Das Basalzellkarzinom = Basaliom ist der häufigste Hautkrebs und die häufigste Form von Krebs überhaupt. Das Basaliom entwickelt sich meist aus den Haarwurzelanlagen, die sich nahe der Basis der Oberhaut
(Epidermis) beziehungsweise in der oberen Lederhaut (Dermis) befinden.

Neben der im Erbgut festgehaltenen individuellen Empfindlichkeit ist langjährige Sonnenbestrahlung der wichtigste Auslöser eines Basalioms. Am häufigsten entwickelt es sich an Körperstellen, die dem Sonnenlicht
intensiv ausgesetzt sind wie Kopfhaut (bei wenig Behaarung), Gesicht, Ohren, Hals, Schultern und Rücken.

Basaliome sind halb-bösartige (im Fachjargon „semimaligne") Tumoren. Das heisst, sie bilden glücklicherweise keine Ableger im Körper. Sie wachsen langsam. Unternimmt man aber nichts gegen Basaliome, können sie weiter in die Tiefe wachsen und das darunterliegende Gewebe zerstören.

Berger, der seit 13 Jahren die meistgesehenste Tiervermittlungs-Sendung der Schweiz moderiert, leidet an einem Basaliom, einer bösartigen Form von Hautkrebs. Seit Januar muss er sich einer Starhlentherapie untertziehen, die ihn sehr erschöpfe: «Ich bin schlapp, müde und erschöpft.» Trost spendet ihm sein Lebenspartner - und sein Hund Tobi, den er aus seinem Tierhiem zu sich holte. Die Hoffnung aber bleibt, so Berger: «Ich glaube daran, den Krebs besiegen zu können.» Schon seine Grosseltern und seine Mutter hatte er an Krebs sterben sehen.

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