Landwirtschaftliches Bildungszentrum
Tierfreundlich und nachhaltig – so präsentiert sich der «neue» Wallierhof

Die neuen Ökonomiegebäude des Wallierhofs wurden eingeweiht: Mit einem zeitgemässen Laufstall und einem Bienenhaus hat der Kanton Solothurn ein Zeichen für die landwirtschaftliche Zukunft gesetzt.

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Die neuen Ökonomiegebäude des Wallierhofes wurden feierlich eingeweiht.
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 Der Melkroboter wird bestaunt.
 Bernhard Mäusli (Leiter Hochbauamt) und Regierungsrat Roland Fürst mit dem symbolischen Zaunpfahl.
 Hier können sich die Kühe reinigen.
 Im Innern des Ökonomiegebäudes.
Schlüsselübergabe neues Oekonomiegebäude Wallierhof Zufriedene Gesichter beim Apero.
Schlüsselübergabe neues Oekonomiegebäude Wallierhof
 Die Anlage wird begutachtet.
 Das neue Ökonomiegebäude.
 Zufriedene Gesichter beim Apero.
 Zufriedene Gesichter beim Apero.
 Zufriedene Gesichter beim Apero.
 Landwirtschaftslehrer Karl Heeb erklärt.
 Das Haus der Bienen.
 Das Haus der Bienen.
 Das Haus der Bienen.
 Der Kuhtunnel.
 Die «Macher» hinter dem Projekt.
 v.l. Jasmine Huber (Gemeindepräsidentin Riedholz), Regierungsrätin Brigit Wyss, Felix Schibli (Amt für Landwirtschaft), Bernhard Mäusli (Leiter Hochbauamt), Regierungsrat Roland Fürst, Jonas Zürcher (Leiter Wallierhof).
 Ansprache Regierungsrat Roland Fürst.

Die neuen Ökonomiegebäude des Wallierhofes wurden feierlich eingeweiht.

Hanspeter Bärtschi

Als symbolische "Schlüsselübergabe" für die neuen Ökonomiegebäude überreichte Baudirektor Roland Fürst Volkswirtschaftsdirektorin Brigit Wyss einen Holzpfahl. Den ersten Holzpfahl für die neue Umzäunung beim Bildungszentrum Wallierhof. Er brachte damit zum Ausdruck, wie wichtig es ist, die richtigen "Pflöcke" zur richtigen Zeit einzuschlagen.

Mit den modernen Ökonomiegebäuden erhält der Wallierhof neue Möglichkeiten für die praxisorientiere Aus- und Weiterbildung. Beim Bau wurden neueste Erkenntnisse zum Tierwohl, aktuelle Technologien sowie ressourcenschonende Einrichtungen ein- und umgesetzt. Entstanden sind ein Milchviehstall mit Fahrsilo und Jauchegrube, das Haus der Bienen und eine Remise.

Der neue Laufstall.
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Der neue Laufstall.
Der neue Laufstall von innen.
Der neue Laufstall von innen.
Die Galerie für Besucher im Laufstall.
Eine Nahaufnahme vom Bienenhaus.
Die Frontalansicht des Bienenhauses.
Die Photovoltaikanlage auf der Remise.
Die Remise.
Alle Neubauten.
Und so sehen die Neubauten des Wallierhofes von oben aus.

Der neue Laufstall.

Staatskanzlei Solothurn

Warum gerade Milch und Honig?

Die Milchproduktion ist im Kanton Solothurn ein bedeutender Produktionszweig. Erfolgreiche Milchproduktion setzt viel unternehmerisches Geschick und fundierte Fachkenntnisse voraus, schreibt die Staatskanzlei in einer Medienmitteilung.

Der Kanton Solothurn setzt deshalb am Wallierhof ein bewusstes Zeichen für die Milchproduktion, welches Signale für eine standortangepasste und ressourceneffiziente Landwirtschaft über die Kantonsgrenzen hinaus senden soll.

Bienen haben einen grossen Stellenwert bei der Erhaltung der Ernährungssicherheit und der Biodiversität. Das neue Haus der Bienen wertet die Aus- und Weiterbildung in der Imkerei auf. Es verbessert die praxisnahe Vermittlung der modernen Bienenhaltung markant und nimmt eine Vorbildfunktion in der ganzen Schweiz wahr.

Tierfreundlich und nachhaltig

Die Tiere können sich im grosszügig bemessenen Laufstall frei bewegen und haben jederzeit Zugang zum Laufhof und den Weideflächen. Dies hat positive Auswirkungen auf ihre Gesundheit: es braucht weniger Medikamente und damit reduzieren sich auch die Kosten.

Die Neubauten sind unter anderem dank der Verwendung von Schweizerholz, der Installation einer Photovoltaikanlage und der Wärmerückgewinnung aus der Milchproduktion besonders nachhaltig. (mgt)

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