Wer am Freitagnachmittag und Abend eine der Nationalstrassen in den Kantonen Solothurn und Bern benutzte, der war eher langsam unterwegs. Denn die Anzeigen für die Geschwindigkeitsbegrenzung standen generell auf 80 km/h, sowohl auf der A1 in Richtung Bern und Zürich als auch auf der A5 zwischen Pieterlen und der Verzweigung Luterbach.

Der Grund dafür seien die winterlichen Verhältnisse und die starke Bise, wie die Kantonspolizei Solothurn auf Anfrage erklärte. Es sei verbreitet mit lokalen Schneeverwehungen und Glatteis zu rechnen gewesen, was bei Tempo 120 km/h doch eine grosse Gefahr darstellen könne. Auf der A1 seien auch entsprechende Warntafeln aufgestellt beziehungsweise eingeblendet worden, hiess es seitens der Kapo Solothurn.

Die Flughafenstrasse in Grenchen beispielsweise war den ganzen Tag über auf der Länge von mehreren hundert Metern schneebedeckt, da die Bise immer wieder Schnee auf die Fahrbahn wehte.

Am Freitag kam es verschiedenenorts zu Unfällen. So auf der A6 zwischen Schüpfen und Lyss Süd, wo es bei mehreren Unfällen auch Verletzte gab. Die Strasse blieb stundenlang gesperrt. (om)