Wahlen 2015

SVP ist die grosse Gewinnerin im Kanton Solothurn

Zwei SVPler unter den Gewählten (v.l.): Stefan Müller-Altermatt (CVP), Kurt Fluri (FDP), Bea Heim (SP), Philipp Hadorn (SP), Walter Wobmann (SVP), Christian Imark (SVP). Hanspeter Bärtschi

Zwei SVPler unter den Gewählten (v.l.): Stefan Müller-Altermatt (CVP), Kurt Fluri (FDP), Bea Heim (SP), Philipp Hadorn (SP), Walter Wobmann (SVP), Christian Imark (SVP). Hanspeter Bärtschi

Als grosse Gewinnerin der Nationalratswahlen darf sich die SVP bezeichnen. Wie im Vorfeld nicht anders erwartet, schickt sie trotz der neu nur noch sechs Nationalräte zählenden Solothurner Delegation weiterhin zwei Vertreter nach Bern.

Ohne Listenverbindungspartner schaffte sie es die Volkspartei auf einen Wähleranteil von 28,8 Prozent – und erzielt damit ein Plus gegenüber 2011 von 4,5 Prozent. Dass die SVP zugelegt hat, entspricht den Erwartungen.

Gerade im schweizweiten Vergleich erstaunt aber das Ausmass. Auch im Kanton Solothurn dürfte die Partei mit der aktuellen politischen Agenda, vor allem mit dem europaweiten Flüchtlingsstrom, gepunktet haben.

Hinzu kommt ein geschickt geführter Wahlkampf – und vor allem neue und junge Köpfe auf der Liste der SVP. Neben dem Bisherigen Walter Wobmann (Gretzenbach) wird künftig ein solch neues Gesicht die Solothurner SVP in Bern vertreten.

Für Roland Borer (Kestenholz) ist nach 24 Jahren im Nationalrat Schluss. Der 33-jährige Christian Imark aus Fehren, Kantonsratspräsident im Jahr 2012, wird ihn beerben. Imark erzielte 24 185 Stimmen, rund 6300 Stimmen weniger als Wobmann. Borer kommt auf lediglich 19 828 Stimmen, noch vor ihm auf dem dritten Platz rangiert mit Christian Werner ein weiterer junger SVP-Hoffnungsträger. (esf)

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