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Sturmtief «Silvia» sorgt im Kanton Solothurn für umgeknickte Bäume

Das Sturmtief «Silvia» ist in der Nacht auf Freitag über die Schweiz hinweggefegt. Die starken Winde von bis zu 100 Kilometern pro Stunde richteten im Kanton Solothurn aber nur geringen Schaden an.

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Sechs umgeknickte Bäume im Kanton Solothurn. (Symbolbild)

Sechs umgeknickte Bäume im Kanton Solothurn. (Symbolbild)

Keystone

Im Kanton blieben die grossen Verwüstungen aus. Bei der Kantonspolizei Solothurn gingen insgesamt sechs Meldungen wegen umgeknickter Bäume ein, die auf der Strasse lagen. In zwei Gemeinden kam es zu einem kurzzeitigen Stromausfall.

Auf der Autobahn A1 bei der Verzweigung Härkingen beschädigte eine von «Silvia» umgeworfene Baustellenabschrankung ein Auto. Der Autolenker blieb dabei unverletzt.

Geringe Schadenbilanz

Die Schadenbilanz fällt in der restlichen Nordschweiz ähnlich gering aus. Im Baselland fielen drei Bäume und sechs Bauabsperrungen um. Auch in Basel-Stadt gab es ausser ein paar umgestürzten Bäumen und Velos nichts zu vermelden.

Im Kanton Aargau gab es ausser ein paar abgerissenen Ästen keine weiteren Ereignisse, heisst es auf Anfrage bei der Kantonspolizei.

151 Kilometer pro Stunde auf dem Chasseral

Die höchsten Windgeschwindigkeiten im Deutschschweizer Flachland wurden in Brienz im Berner Oberland mit 109 km/h registriert.

In den Bergen blies «Silvia» auf dem Jura-Gipfel Chasseral am stärksten. Dort zeigte das Windmessgerät 151 km/h an, schreibt die Nachrichtenagentur «sda». (jgr)

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