Tag des Denkmals
«Stein und Beton» - ein Thema, wie gemacht für den Kanton

Die diesjährigen europäischen Tage des Denkmals vom 8. und 9. September stehen unter dem Motto «Stein und Beton». Dieses Thema ist wie gemacht für den Kanton Solothurn.

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Tage des Denkmals: Im Kanton Solothurn wird die Bedeutung von Stein und Beton an sieben Objekten sichtbar
9 Bilder
Franziskushaus, Dulliken Das Franziskushaus in Dulliken wurde zwischen 1967 und 1969 in archaisch anmutender moderner Architektur gebaut. Besuche sind am Samstag ab 10.30 und ab 13.30 Uhr möglich.
Pfarrkirche St. Klemenz, Bettlach In Bettlach ist es die Pfarrkirche St. Klemenz, die zwischen 1966 und 1969 gebaut wurde. Architekt Walter Maria Förderer schuf ein Kirchenzentrum von internationalem Rang. Führungen am Sonntag ab 11 Uhr.
Bildhaueratelier von Alois Herger, Derendingen In Derendingen ist ein Besuch im Steinhaueratelier von Alois Herger möglich. Das Atelier befindet sich an der Biberistrasse 3b in Derendingen. Besuche möglich am Samstag, 14 bis 17 Uhr und am Sonntag, 14 bis 17 Uhr.
Bildhauer Alois Herger
Steinmuseum, Solothurn In Solothurn gibt das Steinmuseum Auskunft über das Steinhandwerk. Der Film „Solothurner Marmor“, gezeigt im Kino am Uferbau erhellt die Bedeutung des Steins, anschliessender Rundgang durch das Museum bei der Jesuitenkirche. Treffpunkt: Sonntag 10 Uhr beim Uferbau.
Steinbruch St.Niklaus In Feldbrunnen-St.Niklaus ist ein Besuch des Steinbruches möglich, wo schon seit der Römerzeit Kalkstein abgebaut wurde. Samstag, 10.30 Uhr. Treffpunkt bei der Kirche St. Niklaus um 10.15. 15minütiger Spaziergang zum Steinbruch.
Kloster St. Josef Solothurn Das barocke Kloster St. Josef musste 1963 einem Neubau weichen. Eines der ersten seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil errichteten Kloster ist so entstanden. Besichtigungen Samstag 11 und 14 Uhr. Treffpunkt vor er Klosterkirche Baselstrasse 17 Solothurn.
Kloster St.Josef Solothurn

Tage des Denkmals: Im Kanton Solothurn wird die Bedeutung von Stein und Beton an sieben Objekten sichtbar

AZ

Solothurner Kalkstein ist seit der Römerzeit geschätzt und wurde in der Barockzeit zum bevorzugten Baumaterial. Auch beim modernen Werkstoff Beton kann der Kanton eine lange Tradition vorweisen, von frühen Verwendungen bei Industrieanlagen bis zu den kirchlichen und schulischen Zentren der Nachkriegszeit.

In Zusammenarbeit mit dem Bund Schweizer Architekten BSA, dem Goetheanum Dornach, dem Solothurner Heimatschutz und dem Steinmuseum Solothurn präsentieren das Amt für Denkmalpflege und Archäologie und die Nationale Informationsstelle für Kulturgüter-Erhaltung Nike am 8. und 9. September an sieben Orten im Kanton Solothurn entsprechende Baudenkmäler. (mgt)

Welche Baudenkmäler wann besichtigt werden können, erfahren Sie in der Bildergalerie.