Auf den Monitoren in den Schaufenstern der Post Höschgasse in Zürich laufen stundenlang Pornofilme. Verantwortlich dafür ist Gabriel B., ein 17-jähriger Informatiklehrling aus Solothurn, zusammen mit zwei Kollegen.

Solothurner Lehrling lässt Pornos in der Post in Zürich laufen.

Solothurner Lehrling lässt Pornos in der Post in Zürich laufen.

«Wir wollten damit Aufmerksamkheit erhalten. Das ist uns auch gelungen», sagt B. gegenüber dem regionalen TV-Sender Tele M1.

Weil die Passwörter für die Bildschirme aus Versehen auf den Monitoren erschienen, war es für B. eine einfache Sache, die Bildschirme zu hacken: Mit Hilfe einer speziellen App auf seinem Smartphone konnte er auf die Monitore zugreifen – und eben Pornofilme laufen lassen.

«Ich finde es grob fahrlässig, was sie getan haben. Denn alle Login-Daten waren im Schaufenster ersichtlich» so B.

Post-Mediensprecher Bernhard Bürki sagt, dass die Monitore gar nicht der Post gehören würden. Wer für die Werbung zuständig ist, will die Post nicht verraten.

Die Post überlegt sich, rechtliche Schritte gegen die Jugendlichen einzuleiten. (ldu)