Kanton Solothurn
Stäcklibuebe sägen in der Nacht ein Maitannli um

In der Nacht auf den 1.Mai haben Stäcklibuebe in einigen Gemeinden für Ruhestörungen gesorgt. Im Wasseramt wurde ein Maitannli umgesägt, bei einem anderen blieb es beim Versuch.

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Umgesägtes Maitannli in Recherswil
3 Bilder
Der Baum fiel in eine Hecke
Die Tanne fast in der Waagrechten

Umgesägtes Maitannli in Recherswil

Christof Gerber/TeleM1

Ein Maibaum auf dem Dorfplatz oder einem Kreisel aufzustellen, ist noch in einigen Gemeinden im Kanton Brauch. Bei den Stäcklibuebe ist es aber ebenso Brauch, in den Nachbarsgemeinden mit der Kettensäge aufzukreuzen und die Tannli wieder umzulegen. Auch heuer ist dies wieder geschehen.

Bei der Polizei sind Meldungen «zu diversen Ruhestörungen in verschiedenen Gemeinden und zwei abgesagten Tannli» eingegangen, wie Mediensprecherin Astrid Bucher auf Anfrage sagt.

In Recherswil und Kriegstetten sei je ein Maibaum umgesägt worden.

Die Jungbürger aus Kriegstetten präzisieren aber: Das Tannli wurde nur angesägt und blieb stehen.

In Grenchen blieb ein eher geschmackloses «Maitannli» mit einer Sexpuppe beim GVG-Kreisel offenbar nur eine Kurze Zeit stehen.

Das Maitannli mit der Sexpuppe am Strassenrand.

Das Maitannli mit der Sexpuppe am Strassenrand.

Hanspeter Bärtschi

Meldungen zu nächtlichen Ruhestörungen gingen vor allem aus der Region Olten/Niederamt ein, und zwar aus Trimbach, Lostorf, Erlinsbach, Boningen, Hägendorf.

Was steckt hinter den Maitannli und den Stäcklibuebe? Die Geschichte zum Nachlesen gibts hier. (ldu)