Der Geschäftsbericht 2018 gibt sowohl seitens des Regierungsrats wie auch seitens der Finanzkommission (FIKO) Anlass zur Freude. wie Wie die Staatskanzlei mitteilt, hat sich die Staatsrechnung 2018 gegenüber den Vorjahren wesentlich verbessert. Der Cashflow liegt mit 141,8 Mio. Franken mehr als 40 Mio. Franken über den Vorgaben der FIKO. Mit einem Ertragsüberschuss von 57,7 Mio. Franken schliesst die Gesamtrechnung 2018 zudem seit 2011 zum ersten Mal wieder positiv ab. Auch das operative Ergebnis aus der Verwaltungstätigkeit fällt bei weitem besser aus. Anstatt der budgetierten 30,1 Millionen Franken schliesst die Rechnung 2018 mit 84,9 Mio. Franken ab.

Das Ergebnis wurde einerseits durch höhere Bundesanteile und durch tiefere Kosten für Spitalbehandlungen gemäss KVG positiv beeinflusst. Die FIKO würdigt aber auch die Sparanstrengungen des Regierungsrats und der Verwaltung, welche zu Minderkosten von 13,5 Mio. Franken in den Globalbudgets geführt haben. Im Weiteren kommen auch die Nettoinvestitionen mit 131 Mio. Franken unter den budgetierten 147 Mio. Franken zu liegen, dies trotz hohen Investitionen im Grossprojekt Neubau Bürgerspital Solothurn.

Verschuldungssituation bleibt trotzdem angespannt

Das erfreuliche Ergebnis schlägt sich auch im Selbstfinanzierungsgrad von 108% nieder, welcher zum ersten Mal seit längerem über 100% liegt. Gleichzeitig konnte die Nettoverschuldung leicht gesenkt und das relevante Eigenkapital leicht erhöht werden. Mit 5'090 Franken Pro-Kopf-Verschuldung bleibt die Verschuldungssituation aber weiterhin angespannt. Für die FIKO ist deshalb klar: Die Staatsfinanzen sind auf einem guten Weg, anhaltende Sparanstrengungen sind jedoch zwingend notwendig, um zukünftigen Herausforderungen standhalten zu können. (sks)