Mordauftrag
Staatsanwaltschaft akzeptiert bedingte Haft für Auftragsmord nicht

Für einen Mordauftrag wurde ein 52-Jähriger vom Amtsgericht zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten verurteilt. Die Staatsanwaltschaft legt Rekurs gegen das Urteil ein, der Fall geht vor Obergericht.

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Staatsanwaltschaft Solothurn akzeptiert das Urteil nicht.

Staatsanwaltschaft Solothurn akzeptiert das Urteil nicht.

Oliver Menge

Der Mann wurde Anfang Juni wegen Anstiftung zum Mord vom Amtsgericht zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten verurteilt, die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren gefordert. «Mord und die Anstiftung dazu gehören zu den schlimmsten Verbrechen überhaupt und ich habe grosse Mühe damit, dass es bei einer Strafe auf Bewährung bleiben soll», kommentierte damals Staatsanwalt Jan Gutzwiller das Urteilt.

Was er damals schon durchblicken liess, wird nun Tatsache: Die Solothurner Staatsanwaltschaft zieht das erstinstanzliche Urteil weiter. Das berichtet Radio 32.

Der 52-Jährige hatte vor einigen Jahren einen Dealer beauftragt, seine thailändische Frau zu ermorden. So weit war es aber nicht gekommen.

Die Thailänderin hat ihrem Mann verziehen. (ldu)