Präsident Peter Moor-Trevisan durfte 130 Mitglieder und Gäste begrüssen. Unter diesen Nathalie Wappler, seit zwei Monaten amtierende Direktorin SRF. Sie unterstrich die Wichtigkeit der regionalen Verankerung der SRG durch ihre Mitgliedgesellschaften, «die einen wesentlichen Beitrag zum so positiven Ausgang der Abstimmung über die No-Billag-Initiative geleistet hatten.» Weiter sprach sie über die bevorstehenden Veränderungen, die das Unternehmen meistern müsse. «SRF wird in zwei Jahren ein anderes Unternehmen sein.» Sie blickte aber optimistisch in die Zukunft und betont: «Die journalistische Grundhaltung, das Interesse und die Unabhängigkeit geben wir nicht auf.»

Roland Fürst, Landammann des Kantons Solothurn, betonte in seiner Begrüssung, es freue ihn sehr, dass Nathalie Wappler die Regionalität wichtig sei. Zumal «die Medienlandschaft in unserem Kanton in der letzten Zeit um einiges ärmer geworden» sei.

Als neue Vorstandsmitglieder wurden Kathrin Häseli und Werner Beck gewählt. Weiter stellte sich der gesamte Vorstand der Wiederwahl: Präsident Peter Moor-Trevisan und die Mitglieder Martina Burkard, Susanne Hasler, Jeannette Häsler Daffré, Dorette Kaufmann, René Lappert, Jasmin Rippstein, Ernst Zingg, Larissa Zingg, Dominique Oppler und Rolf Schöner sowie Programmkommissionspräsident Fabian Gressly wurden einstimmig bestätigt.

Peter Moor-Trevisan informierte über die vom Vorstand beschlossene Neuausrichtung der Aktivitäten der SRG AG SO. Der Verein werde in Zukunft die programmbezogenen Anlässe dem Unternehmen überlassen und sich der Förderung der medienpolitischen Diskussion in der Bevölkerung widmen.

Maurice Velati, Leiter Regionalredaktion AG / SO SRF, plädierte in seinem Bericht aus dem Regionalstudio für die Qualität im Journalismus. (mgt)