Credit Suisse
Sprung nach vorne im Ranking: Solothurn wird für Unternehmen attraktiver

Der jährliche Standortqualitätsindikator der Credit Suisse misst die Attraktivität der Schweizer Regionen und Kantone für Unternehmen. In der aktuellsten Analyse macht Solothurn langfristig gesehen einen Sprung nach vorne.

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Puncto Attraktivität für Firmen legt der Kanton wohl zu.

Puncto Attraktivität für Firmen legt der Kanton wohl zu.

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Laut der Studie der Credit Suisse liegt der Kanton Solothurn in puncto Standortqualität im 2018 auf Rang 16 und leicht unter dem Schweizer Mittel. Bis in sieben Jahren soll sich das aber verbessern. Im Jahr 2025 soll sich Solothurn sechs Ränge höher einordnen. Grund dafür sieht die Credit Suisse in der Absicht des Kantons, den Gewinnsteuersatz deutlich zu reduzieren (auf 13.0%) und zudem die Kapitalsteuern zu senken. Gleiches gilt für Basel-Landschaft.

Unangefochten an der Spitze bliebe nach wie vor der Kanton Zug, stellten die Ökonomen der Grossbank in ihrer Prognose fest, die am Dienstag veröffentlicht wurde.

Im Jahre 2025 dürfte der Kanton Zürich seinen bisherigen Stammplatz als zweitattraktivster Kanton der Schweiz an Basel Stadt verlieren. Dies, weil der Kanton Basel mit der geplanten Senkung der Gewinnsteuerbelastung auf 13 Prozent vom heutigen 4. Rang auf Platz zwei vorstossen würde.

Standortqualitätsindikator

Der jährliche Standortqualitätsindikator der Credit Suisse misst die Attraktivität der Schweizer Regionen und Kantone für Unternehmen. Er fokussiert auf sieben
«harte» Standortfaktoren und ist damit einerseits ein Wegweiser für Unternehmen, die verschiedene Standorte evaluieren. Andererseits kann er als Benchmarking-Instrument für die Optimierung der kantonalen oder regionalen Standortpolitik dienen.

Der Standortqualitätsindikator basiert auf den folgenden sieben quantitativen Teilindikatoren:

Steuerbelastung der natürlichen und juristischen Personen, Verfügbarkeit von Hochqualifizierten und Fachkräften sowie Erreichbarkeit der Bevölkerung, der Beschäftigten und von Flughäfen.

Den dritten Rang belegt seit 2016 der Kanton Aargau, der damals insbesondere dank gestiegener steuerlicher Attraktivität für Unternehmen nicht zuletzt an Basel-Stadt vorbeizog. Diese Standorte weisen die günstigste Kombination von Attraktivitätsfaktoren auf.

Ebenfalls klar überdurchschnittliche Resultate erreichen die Kantone Nidwalden, Schwyz und Luzern. Im breiteren Mittelfeld positionieren sich diverse Agglomerationskantone sowie der Stadtkanton Genf.

Insgesamt gab es nur kleinere Veränderungen gegenüber dem Vorjahr: Der Kanton Tessin überholt Freiburg, Neuchâtel überholt Bern und der Thurgau zieht an Obwalden vorbei. Die peripheren Kantone Jura und Wallis mit ihrer anspruchsvollen Topografie weisen die geringste Standortqualität auf. (mgt/ldu)

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