Sportpreisfeier
Sportliche Aushängeschilder des Kantons ausgezeichnet

Am Montagabend wurden in Messen die Sportpreise des Kantons Solothurn verliehen. Die Preisträger erhalten eine Anerkennung, die Türen für neue sportliche und berufliche Wege öffnet.

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Die Geehrten (v.l.): Marina Bösiger (Schiessen), Monika Hamburger (Schwimmen), Hans Küpfer (Breitensport), Nick Burki (Mountainbike), Mischa Gasser (Skiakrobatik), Robin Huser (Fussball),Marco Luca (Karate Kumite), Yannick Schwaller (Curling), Simon Nützi (Kunstturnen), Hansruedi Schnyder (Breitensport), Christine Fluri (Synchronschwimmen), Daniela Ryf (Triathlon),Noëmi Heiniger (Synchronschwimmen) – es fehlt: Tamara Arnold (Tennis). Hans ulrich mülchi

Die Geehrten (v.l.): Marina Bösiger (Schiessen), Monika Hamburger (Schwimmen), Hans Küpfer (Breitensport), Nick Burki (Mountainbike), Mischa Gasser (Skiakrobatik), Robin Huser (Fussball),Marco Luca (Karate Kumite), Yannick Schwaller (Curling), Simon Nützi (Kunstturnen), Hansruedi Schnyder (Breitensport), Christine Fluri (Synchronschwimmen), Daniela Ryf (Triathlon),Noëmi Heiniger (Synchronschwimmen) – es fehlt: Tamara Arnold (Tennis). Hans ulrich mülchi

Hans Ulrich Muelchi

Sportpreisträgerin Daniela Ryf ist sozusagen der lebendige Beweis, dass die kantonale Sportförderung Wirkung erzielt und Früchte trägt: Vor 12 Jahren, 2003, war die Triathletin mit einem Sportförderpreis ausgezeichnet worden, 2009 erstmals mit dem Sportpreis und am Montagabend durfte sie diese Ehrung erneut erleben: Nach einem «sportlich perfekten Jahr 2014», der «erfolgreichsten Saison meiner hoffentlich noch jungen Karriere», wie die Feldbrunnerin während der Sportpreisfeier in ihrer Dankesrede selber sagte.

Leidenschaft und Zielstrebigkeit

Der Sportförderpreis sei, so Ryf in der Mehrzweckhalle Bühl in Messen, «eine grossartige Anerkennung und öffnet jungen Athleten Türen, um neue Wege zu gehen und ihre persönlichen Ziele zu verfolgen». Erst vor drei Jahren noch sei sie wegen gesundheitlicher Probleme nahe daran gestanden, «einen anderen Weg einzuschlagen».

Den scheinbar schnellen Erfolg gebe es eben nicht: «Es sind unzählige Stunden harte Arbeit, etliche schwierige Situationen, die einen auf die Probe stellen, ja gar an sich zweifeln lassen» – gerade dies forme einen Athleten und lasse ihn wachsen.

Auf diesem Weg sei aber auch das Umfeld einer Sportlerin, eines Sportlers enorm wichtig: Familie, die jeweiligen Sportclubs, Trainer, Kollegen und Kolleginnen, Sponsoren – wie in ihrem eigenen Fall. «Ein gutes Umfeld bewirkt gute Entscheidungen und Taten, die Grosses bewirken können und es jungen Sportlern möglich machen, neue Wege zu gehen und in schwierigen Momenten Durchhaltewillen zu beweisen.» Daniela Ryfs Rezept für künftige Preisträger: «Wenn ein Sportler eine Vision hat, dann soll ihn nichts davon abhalten. Denn nur wer Leidenschaft und Zielstrebigkeit mitbringt, wird es weit bringen.»

Gesamtregierungsrat anwesend

Seit 30 Jahren ehrt der Kanton Solothurn seine kommenden und aktuellen Sportgrössen. Ein kleines Jubiläum also und Grund genug, dass der Gesamtregierungsrat der Feier in Messen beiwohnte. In seiner Festansprache zeigte sich Landammann Roland Heim davon überzeugt, dass die vom Kanton ausgeschütteten Preisgelder und die damit verbundene Ehrung auf fruchtbaren Boden fallen würden.

Immerhin, so Heim, seien hier und jetzt «Weltmeister, Europameister, Schweizer Meister, Sportler mit Spitzenrängen bei Olympischen Spielen, Meisterschaften, Weltcup- oder anderen internationalen und regionalen Wettkämpfen versammelt». Die Ehrung und Förderung sei verdient, betonte Heim.

Als «begeisterter und langjähriger Hobbysportler» – er ist eingefleischter «Murten»-Läufer – wisse er aus eigener Erfahrung, «was es braucht, um Jahr für Jahr nur schon als Breitensportler einigermassen regelmässig seine persönliche Leistung zu erbringen». Um so grösser müsse erst recht der persönliche Einsatz der hier geehrten Spitzensportler – darunter mit Daniela Ryf gar eine ehemalige Schülerin Heims – sein.

Die Preisgelder für diese Auszeichnungen – in diesem Jahr insgesamt 92000 Franken – wird dem Sport-Fonds entnommen. Im Anschluss an die stimmungsvolle Preisübergabe und Feierstunde offerierte der Regierungsrat einen Aperitif. (szr)