Überzeugt habe der Sportclub Blustavia die zehnköfige Jury (siehe Kasten unten) ganz allgemein mit seinem Angebot für Jugendliche und speziell mit seinem Bemühen um Integration, so die Begründung. Der Vorstand des Sportclubs Blustavia wolle den Jugendlichen nicht nur einen Fussballverein bieten, sondern auch ein soziales und familiäres Umfeld.

Der Sportclub ist in der Weststadt von Solothurn angesiedelt, wo eine multikulturell geprägte Einwohnergemeinschaft lebt.

Entsprechend sind bis zu 26 verschiedene Nationen unter den Teammitgliedern auszumachen. «Die Integration von Juniorinnen und Junioren mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist beim SC Blustavia eine sich automatisch ergebende Selbstverständlichkeit. Es gelten für alle die gleichen Regeln und alle werden gleich behandelt», sagte Jurymitglied Reto Vesovi in seiner Laudatio. Trainer und Betreuer würden ihre Verantwortung im täglichen Umgang mit heranwachsenden Menschen wahrnehmen und die Junioren zu «fair play» erziehen.

«Die Begleitung junger Menschen steht im Mittelpunkt», so Vesovi. «Dafür wurde der Vorstand SC Blustavia für den Sozialpreis 2012 nominiert».

Vier Annerkennungspreise

Den vier ebenfalls Nominierten wurde ein Anerkennungspreis in der Höhe von je 5'000 Franken verliehen. Dies sind: Tagesstätte Kopf-Hand-Herz aus Mümliswil für das grosse und persönliche Engagement zugunsten betagter Menschen; Dr. med. Christoph Cina vom Verein palliative so; Hospizgruppe Solothurn für ihr Engagement bei der ehrenamtlichen Begleitung von Sterbenden und Trauernden; Weststadt Quartierverein für sein ehrenamtliches Engagement zur Erreichung einer besseren Lebensqualität in einem kulturell, religiös und sprachlich sehr vielseitigen Quartier ausgezeichnet.