Gewerbe
Spitzentreffen wegen Corona-Pandemie: Betriebe brauchen Unterstützung der Banken

Was es bedeuten kann, eine Kantonalbank im Eigentum der öffentlichen Hand zu haben, zeigt sich in der Corona-Virus-Pandemie in den Nachbarkantonen.

Balz Bruder
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Hanspeter Bärtschi

Was es bedeuten kann, eine Kantonalbank im Eigentum der öffentlichen Hand zu haben, zeigt sich in der Corona-Virus-Pandemie in den Nachbarkantonen. Solothurn hat bekanntlich keine mehr. Und deshalb ist es schwieriger für das Gewerbe – zum Beispiel wenn es um Sofortmassnahmen bei der Gewährung von Überbrückungslösungen bei Liquiditätsengpässen geht. Nun macht der Kantonal-Solothurnische Gewerbeverband einen Schritt nach vorn: «Für viele Geschäfte wird die Liquidität zunehmend ein Problem.

Wir haben deshalb in den nächsten Tagen ein Spitzengespräch mit der Vereinigung Solothurner Banken geplant», sagt Gewerbeverband-Geschäftsführer Andreas Gasche. Es gehe um ein rasches, koordiniertes und wirksames Vorgehen für Betriebe, die durch die Pandemie in Not geraten sind. Er habe zahlreiche Rückmeldungen von Betrieben, die signalisierten, dass es ohne Unterstützung der Banken nicht gehe. Hotellerie, Gastronomie und Detailhandel sind dabei stärker betroffen als andere Branchen. Gasche sagt: «Wir wollen die Möglichkeiten mit der Vereinigung Solothurner Banken erörtern und über einen Runden Tisch unter Einbezug der wichtigen Player reden.»