Leistungen

Spitex-Verband fordert gleiche Angebote im Kanton

Die Spitex-Leistungen sollen sich im Kanton nicht unterscheiden.

Die Spitex-Leistungen sollen sich im Kanton nicht unterscheiden.

Der Solothurner Spitexverband möchte, dass allen Einwohnerinnen und Einwohner die gleichen Leistungen zur Verfügungen stehen.

An der Konferenz des Spitex-Verbands Kanton Solothurn informierten die Spitex, das Amt für soziale Sicherheit und der Verband der Solothurner Einwohnergemeinden über den Start der Verhandlungen zu einer einheitlichen Leistungsvereinbarung. «Allen Einwohnerinnen und Einwohnern des Kantons sollen die gleichen Spitex-Leistungen zur Verfügung stehen», benennt der Spitexverband in einer Mitteilung seine Forderung.

«Pflichtleistungen der Pflege, einschliesslich der Psychiatriepflege und der Palliative Care, sollen bei ausgewiesener Notwendigkeit täglich während 24 Stunden sichergestellt werden», fordert die Spitex. Solche entsprechen dem «Anspruch von betagten und kranken Menschen, bis ans Leibesende zu Hause bleiben zu können». Zudem sei ein einheitliches Spitex-Angebot für die Zusammenarbeit mit Spitälern und Hausärzten zwingend nötig.

Die einzelnen Leistungen sollen zudem überall gleich viel kosten, hält der Spitexverband weiter fest. Einheitliche Kosten setzen sich aus den Beiträgen der Versicherer, der Patientenbeteiligung sowie dem Beitrag der öffentlichen Hand, den sogenannten Restkosten, zusammen. Diese Restkosten wurden zurzeit von den Gemeinden sehr unterschiedlich berechnet, beobachtet die Spitex und fordert eine «einheitliche Restkostenfinanzierung».

Jede Leistungsstunde müsse einen Restkostenwert erhalten. Feste Pauschalbeträge pro Jahr, prozentuale Anteil am Gesamtaufwand oder eine Defizitgarantie seien nicht mehr zeitgemäss. (mgt)

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