Die Tierambulanz will sich in Gerlafingen stationieren und ist auf Spendensuche für ihren Tierrettungswagen (wir berichteten). Auch Radio 32 berichtete über die Tierambulanz. Die Redaktion erhielt zahlreiche E-Mails mit Kritik zum Spendenaufruf.

Eine Ex-Mitarbeiterin von Schmid meint gegenüber Radio 32, Charly Schmid erzähle viel, das nicht so sei. Er sei halt einfach ein guter Redner. Er habe auch eine gute Website, die nach etwas aussehe. «Wenn man schauen will, wo der Hund hinkommt, hat Schmid immer die besten ausreden. Er sagt, er habe einen grossen Bauernhof. Das stimmt aber nicht», erzählt Natalie Mares, Tierpflegerin und Ex-Mitarbeiterin weiter.

Auch aufgefallen war vielen Leuten, dass auf dem Spendenbrief das Privat-Konto von Charly Schmid aufgeführt ist. «Das Problem ist mir bekannt. Da ich keine GmbH oder AG besitze, muss ich mein Privatkonto angeben», erklärt Charly Schmid.

Vorwürfe gehen weiter

Die Vorwürfe der Ex-Mitarbeiterin gehen aber noch weiter: «Die Hunde wurden in Pferdeboxen gehalten und hatten viel zu wenig Platz, als ich dort gearbeitet habe.»

«Das diese Aussagen von Frau Mares kommen, erstaunt mich nicht», meint Charly Schmid und ergänzt, «vom Tierschutzgesetz wurde unsere Hundehaltung offiziell abgenommen.»

Sein Vorhaben, einen schweizweiten Tierrettungsdienst aufzubauen und mit Spendenbriefen für die Ambulanzen zu sammeln findet in der Region bis jetzt keinen grossen Anklang. «Ich wurde am Telefon auch schon massiv bedroht», sagt Schmid. Trotz den Vorwürfen wird das Projekt normal weitergeführt.