Die Erschliessung des Wasseramts mit dem öffentlichen Verkehr lässt zu wünschen übrig. Dass Handlungsbedarf besteht, war am Mittwoch auch im Kantonsrat unbestritten. Ein Volksauftrag der SP Wasseramt wurde aber dennoch nur in abgeänderter Fassung überwiesen: Die Begehren aus dem Volksauftrag sollen im Rahmen der ohnehin laufenden gesamtheitlichen Überprüfung und Optimierung des Busangebots in der Region Solothurn geprüft werden.

Konkret verlangt der Volksauftrag der SP Wasseramt den Ausbau der BSU-Linien 5, 7 und 16. Die Linie 2 soll zudem neu den Bahnhof Gerlafingen bedienen und mit einer Verlängerung der Strecke auch die Gemeinden Halten und Drei Höfe einbinden. Weiter sollen die Umsteigezeiten in Kriegstetten zwischen den Linien 1, 2 und 14 optimiert werden.

Aus heutiger Sicht seien einer doppelten Erschliessung von Halten und den Höfen sowohl mit einer ausgebauten Linie 16 als auch mit einer verlängerten Linie 2 allerdings kaum Realisierungschancen einzuräumen, meint der Regierungsrat.

Die Anschlussqualität in Kriegstetten werde aber im Rahmen der Überprüfung des Busangebots in der Region Solothurn thematisiert werden. Und auch die Anbindung des Bahnhofs Gerlafingen an das Busnetz fliesse in das Projekt ein. (mou)