Darum kandidiere ich

SP-Nationalratskandidatin: «Mein Alltag ist sehr politisch»

Nicole Wyss SP-Kantonsrätin und Spielgruppenleiterin. (Bild: zvg)

Nicole Wyss lebt in Oensingen und arbeitet als Spielgruppenleiterin. Die 50-Jährige kandidiert für die SP.

Warum braucht es Sie im Nationalrat?

Nicole Wyss: Mein Einsatz in der Politik gilt einem starken Bildungssystem, in dem leistungsschwächere wie auch -stärkere Menschen die bestmögliche Förderung erhalten. Ein weiteres Anliegen sind die steigenden Krankenkassenkosten. Für mich ist es unhaltbar, wenn eine Familie abwägen muss, welche Franchise sie wählt, damit sie die Prämien zahlen kann.

Für welches Thema würden Sie in Bern lobbyieren?

Aufrechterhaltung und Ausbau unseres Bildungssystems, in dem die Frühförderung selbstverständlich dazugehört.

Wie politisch sind Sie im Alltag?

Als Gemeinderätin bin ich in der Exekutive tätig, als SP-Kantonsrätin befasse ich mich mit den Geschäften des Kantons. Da ich mich in beiden Ämtern auf die Geschäfte vorbereiten muss, ist mein Alltag neben meinem Geschäft, Familie und Haus sehr politisch geprägt.

Wo und wie verbringen Sie am liebsten Ihre Freizeit?

Am liebsten zu Hause mit meiner Familie. Beruflich wie politisch bin ich immer von vielen Menschen umgeben, daher geniesse ich wann immer möglich die Ruhe. Dies gibt mir die Kraft für meine Arbeit. Meine Familie und unser Haus mit Garten sind mir sehr wichtig.

Welches Buch lesen Sie zurzeit – und warum?

«Zeit des Aufbruchs», der zweite Teil der Jahrhundert-Trilogie von Carmen Korn. Schon der erste Teil hat mich in den Bann gezogen. Die Geschichte handelt von vier Frauen aus unterschiedlichen Verhältnissen. Sie erleben zwei Weltkriege und viele Schicksalsschläge. Die Geschichte zeigt einmal mehr, was Frauen alles schaffen können.

Wohin fliegen Sie in den nächsten Ferien?

Meine nächsten Ferien verbringe ich in Hamburg, dort fühle ich mich wohl und es gibt noch vieles zu entdecken.

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