Bellach

«Sozialprozent» verteilt: Gewinn der Fraisa SA zahlt sich für viele aus

1. Platz: Schweizerisches Rotes Kreuz Kt. SO, Luzia Stocker; 2. Platz Verein Zaffe, Christina Roters; CARITAS Solothurn, Fabienne Notter.

Jeweils 1 Prozent des Gruppengewinns vergibt die Fraisa SA als «Sozialprozent» für soziale Institutionen.

1. Platz: Schweizerisches Rotes Kreuz Kt. SO, Luzia Stocker; 2. Platz Verein Zaffe, Christina Roters; CARITAS Solothurn, Fabienne Notter.

Das Personal der Fraisa SA hat das diesjährige «Sozialprozent» der Bellacher Firma an drei Institutionen verteilt. Von den insgesamt 130'000 Franken profitieren das Rote Kreuz Kanton Solothurn, Caritas Solothurn und den Verein Zaffe.

Die Belegschaft der Fraisa SA Bellach hat gewählt und das diesjährige Fraisa-«Sozialprozent» mit einer Hauptzuwendung von 80'000 Franken und zwei Beiträge von je 25'000 Franken unter den Institutionen Rotes Kreuz Kanton Solothurn, Caritas Solothurn und Verein Zaffe aufgeteilt. Am Montag wurden die Preise in Bellach symbolisch überreicht.

Jeweils 1 Prozent des Gruppengewinns vergibt die Fraisa SA als «Sozialprozent» für soziale Institutionen: Seit 2014 wählt die Geschäftsleitung aus den jeweils eingehenden Anfragen solche mit besonders wertvollen sozialen Anliegen aus, um drei von ihnen in die Endrunde zu bringen. In diesem Jahr waren das Rote Kreuz Kanton Solothurn mit dem Projekt «Seite an Seite», die Caritas Solothurn mit dem Projekt «Co-Pilot» und der Verein Zaffe mit dem Projekt «Traumatherapie für geflüchtete Menschen im Raum Solothurn» in der Endauswahl.

Das Geld wird jeweils in drei Teile im Verhältnis 60 und zweimal 20 Prozent aufgeteilt. Die abschliessende Entscheidung über die Verteilung, obliegt jeweils der Fraisa Belegschaft. Sie hat sich im Rahmen des Online-Votings in diesem Jahr für das Projekt des Roten Kreuzes als Hauptgewinnerin entschieden. «Alle drei Institutionen leisten mit ihren Projekten im Bereich der Integration extrem wertvolle Arbeit. Belegschaft, Geschäftsleitung und Verwaltungsrat der Fraisa freuen sich, dass sie diese gesellschaftlich wichtige Arbeit dank des erfreulichen Ergebnisses des vergangenen Jahres unterstützen können», sagte Fraisa-CEO Josef Maushart bei der Preisübergabe.

Vor dem Hintergrund des sich bereits im Frühjahr 2019 abzeichnenden wirtschaftlichen Abschwungs, zeigt sich die Unternehmensgruppe mit einem Gruppenumsatz von 105.7 Mio. Franken (-4.0 Prozent zum Vorjahr / währungsbereinigt -1 Prozent) «sehr zufrieden». Der Gewinn vor ausserordentlichen Rückstellungen lag konsolidiert bei 13 Mio. Franken. Im laufenden Geschäftsjahr werde aller Voraussicht nach die Coronakrise tiefe Spuren in Umsatz und Ergebnis hinterlassen.

Die gesamten Aufwendungen zur Unterstützung sozialer und kultureller Aktivitäten (Bildung, Kultur, Sport, Jugend) im 2019 beziffert die Fraisa SA (einschliesslich des Sozialprozents auf 387'859 Franken. (szr)

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