Sozialpreis
Regierung zeichnet Hospizgruppe Solothurn für ihre Trauer- und Sterbebegleitung aus

Am Freitag wurde zum 15. Mal der Solothurner Sozialpreis verliehen, mit dem der Regierungsrat aussergewöhnliches soziales Engagement von Institutionen, Vereinen, Firmen oder Einzelpersonen würdigt.

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Die Hospizgruppe Solothurn konnte den Sozialpreis 2021 entgegennehmen.

Die Hospizgruppe Solothurn konnte den Sozialpreis 2021 entgegennehmen.

Michel Lüthi/Bilderwerft

Der Sozialpreis 2021 des Kantons geht an die Hospizgruppe Solothurn. Die Regierung würdigt den Verein mit dem Preis für seine jahrelange niederschwellige Trauer- und Sterbebegleitung sowie die Beratung von Angehörigen in der Region Solothurn.

Der Kanton Solothurn hat den mit 20'000 Franken dotierten Sozialpreis dieses Jahr bereits zum 15. Mal verliehen, die Preisverleihung fand am Freitagabend im Konzertsaal Solothurn statt.

Der Regierungsrat hat die Hospizgruppe Solothurn aus fünf nominierten Unternehmen und Institutionen gewählt. Der Verein setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 2009 für die Begleitung und Beratung von Sterbenden sowie trauernden Angehörigen ein. Die Hospizgruppe führt Gesprächsangebote wie das Trauercafé, das Trauernden den Austausch mit Menschen ermöglicht, die das gleiche Schicksal erleiden mussten. Ausserdem werden auch Einzelbegleitungen und Beratungsgespräche angeboten. Die Arbeit wird von den gut ausgebildeten Helferinnen und Helfer freiwillig und ehrenamtlich erbracht. Diese verdienstvolle Leistung wird vom Regierungsrat mit dem Sozialpreis 2021 gewürdigt.

Zwei Preisträger für den Sozialstern

Der Regierungsrat hat zudem entschieden, das Preisgeld von ebenfalls 20'000 Franken für den Sozialstern auf zwei Unternehmen zu verteilen. Mit der Adaris GmbH in Grenchen und der Brotschi AG in Selzach werden zwei Unternehmen ausgezeichnet, die seit vielen Jahren erfolgreich Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung in den Arbeitsmarkt integrieren.

Der Sozialstern ging an die Adaris GmbH und die Brotschi AG.

Der Sozialstern ging an die Adaris GmbH und die Brotschi AG.

Michel Lüthi/Bilderwerft