1.August
Sonntagsverkauf und grosse Raketen sorgen für besseren Umsatz

Der 725. Geburtstag der Schweiz wurde bei schönstem Wetter und ohne grosse Zwischenfälle im Kanton Solothurn zelebriert. Die Verkäufe von Feuerwerkskörpern schossen im Gegensatz zum Vorjahr einmal mehr in die Höhe.

Corinna Haag
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Andrea Andreotti, Leiter Marketing und Einkauf bei Keller Fahnen, war mit dem diesjährigen Verkauf von Feuerwerken höchst zufrieden. (Archiv)

Andrea Andreotti, Leiter Marketing und Einkauf bei Keller Fahnen, war mit dem diesjährigen Verkauf von Feuerwerken höchst zufrieden. (Archiv)

Hanspeter Baertschi

Der 1. August 2016 ist schon wieder Geschichte. Auch dieses Jahr war der Schweizer Nationalfeiertag voll von kleinen und grossen Festen und Partys, Grilladen, Reden von Politikern und nicht zu vergessen: Höhenfeuern und Feuerwerken.

Während die traditionellen Höhenfeuer zwar über längere Zeit und viel weiter sichtbar sind, erfreuen sich Feuerwerkskörper, wohl auch dank ihrer vermeintlich einfachen Handhabung und ihrer immensen Auswahl, immer grösserer Beliebtheit.

Viel Geld wurde zu Ehren des Schweizer Geburtstags in den lauen Sommerabend gefeuert. Andrea Andreotti von Keller Fahnen zeigt sich zufrieden. „Die Umsätze waren sicher besser als im letzten Jahr. Dies auch, weil wir einen Sonntagsverkauf veranstaltet haben und wir am 1. August selbst ebenfalls noch einmal viel verkaufen konnten“.

Fakt ist auch, dass letztes Jahr aufgrund des extrem heissen Sommers ein Feuerwerksverbot drohte und einige Auflagen zum Abfeuern von Feuerwerk einzuhalten waren. Dies war ebenfalls ein Grund für den geringeren Umsatz im letzten Jahr.

Tendenziell entscheiden sich die meisten 1. August Feiernden spontan zum Kauf von Feuerwerken. Speziell war dieses Jahr jedoch der vermehrte Verkauf von grossen Raketen und grossen Batterien. „Wahrscheinlich haben sich zum diesjährigen Nationalfeiertag mehr Quartierfeste ergeben als sonst“, so Andreotti.

Auch gab es dieses Jahr keine nennenswert grossen Brandeinsätze, wie es auf Anfrage bei der Kantonspolizei Solothurn heisst. Die Feuerwehrkorps hatten zwei bis drei kleinere Einsätze. Dies lässt auf einen sorgfältigen Umgang der Bevölkerung mit den Feuerwerkskörpern schliessen.