Nicht alle Solothurner wollen sich damit abfinden, dass ihnen die Stadt künftig vorschreiben kann, wie sie ihr Haus heizen dürfen. Die fünf Beschwerdeführer, die sich schon mit einer Einsprache beim Bau und Justizdepartement (erfolglos) gegen den Fernwärmezwang wehrten, ziehen den abschlägigen Entscheid des Bau- und Justizdepartementes weiter.

Dies berichtete heute das Regionaljournal von Radio SRF. Damit wird sich ein Gericht mit dem Fernwärmezwang befassen müssen.

Das Bau- und Justizdepartement hatte in einem vergangene Woche publizierten Entscheid den Fernwärmezwang für zulässig erklärt. Der Eingriff in die Eigentumsrechte sei verhältnismässig und die gesetzlichen Grundlagen dazu seien gegeben.

Zudem sei der Zwang, der Hausbesitzer bei Neubauten und grossen Sanierungen zur Fernwärme verpflichtet, im öffentlichen Interesse. Schliesslich, so das Baudepartement, habe die stadteigene Regio Energie schon viel Geld in den Ausbau des Netzes investiert. Dies müsse sich nun amortisieren. (lfh)