Vor allem die dynamische Auslandsnachfrage, aber auch die robuste Binnennachfrage, hätten zu diesem positiven Resultat geführt, heisst es im jüngsten Konjunkturindikator der Solothurner Handelskammer. So seien die wertmässigen Warenexporte aus dem Kanton Solothurn nominal um 8,7 Prozent gewachsen. Zugpferd sei und bleibe die Warengruppe «Präzisionsinstrumente, Uhren und Bijouterie».

Dort betrug das Exportwachstum gegenüber dem Vorjahresquartal 24,2 Prozent. Insgesamt entfallen 43 Prozent aller Ausfuhren auf diese Warengruppe, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die beiden anderen für den Kanton gewichtigen Exportindustrien, die Metall- und Maschinenindustrie hätten sich stabilisiert.

Erfreulich verlaufe auch die Binnenkonjunktur, hält die Handelskammer in ihrer Mitteilung fest. Dies äussere sich nicht zuletzt in den weiterhin vollen Auftragsbüchern in der regionalen Bauwirtschaft. Günstig wirke sich zudem der private Konsum aus, wie die anhaltend steigenden realen Detailhandelsumsätze in der Schweiz zeigten.

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt habe sich gegenüber dem ersten Quartal 2013 leicht verbessert. «Allerdings liegt die Zahl der Arbeitslosen noch immer deutlich über dem Vorjahresniveau.» (FS)