Jeweils vormittags wurde in den Pflichtfächern Gymnastik, Geräteturnen, Leichtathletik, Polysport und Schwingen trainiert. Am Nachmittag standen über zehn Wahllektionen zur Auswahl: Beachvolleyball, Biken, Kanu, Gymnastik, Ultimate, Volleyball, Wassersport oder diverse Spielvarianten waren unter anderem im Angebot.

Das 30-köpfige Leiterteam bot ein vielfältiges und abwechslungsreiches Sportangebot. Für die Hauptleitung unter Rosmarie Strähl (Hünenberg) und Markus Blanco (Büsserach) lief alles wunschgemäss ab. Auch das neue Küchenteam und etliche Neuzugänge im Leiterteam meisterten ihren Einsatz mit Bravour. «Ein grosses Lob kann ich an die Lagerteilnehmer aussprechen, was den Tagesablauf und auch die Nachtruhe anbelangt», resümierte Markus Blanco den guten Verlauf der Woche.

Angeführt von Kantonsratspräsident Peter Brotschi und Regierungsrat Remo Ankli traf zudem eine grosse, illustre Schar von ehemaligen Lagerleitern und Küchencrews zum Besuchstag am Donnerstag im Centro Sportivo ein. Auch der Leiter der Solothurner Sportfachstelle Jürg Schibli sowie der Gründer des Tenero-Lagers Oswald Müller und der ehemalige Gutsbesitzer Ruedi Feitknecht waren unter den Gästen. Regierungsrat Remo Ankli lobte in seinen Grussworten die gute Stimmung im Lager und wand insbesondere dem Leiterteam für die grosse, ehrenamtliche Arbeit zugunsten der Jugend und des Sports ein dickes Kränzchen.

Einmal Tenero – immer Tenero

Unter den jüngsten Lagerteilnehmern waren mit Jahrgang 1991 Ayana Stüdeli (Bellach) und Luca Dick (Schnottwil) erstmals dabei. «Es gefällt mir sehr gut – es ist cool!» fasste Ayana ihre Eindrücke zusammen. Sie sei eigentlich eine Geräteturnerin, habe sich aber für die Leichtathletik angemeldet, um diese Sportart kennenzulernen. Auch Luca war bei den Leichtathleten aktiv; er wurde von der Hauptleiterin Rosi Strähl motiviert, ins Lager zu kommen. «Ich finde es vor allem toll, die vielen Sportarten bei den Wahlfächern kennenzulernen», ist das Fazit von Luca. Sowohl Ayana wie Luca wollen auf jeden Fall nächstes Jahr wieder mit dabei sein.

Bei den Ältesten waren Nina Fluri (Matzendorf) zum sechsten Mal und Tim Aebi (Solothurn) zum siebten Mal dabei; mit Jahrgang 1994 haben beide die Alterslimite erreicht. «Mir gefällt es immer noch sehr gut, im Tessin zu sein, die tollen Sportanlagen und vor allem Freunde wieder zu treffen», meinte die Geräteturnerin Nina. Für Tim zeichnet die gute Infrastruktur fürs Geräteturnen das Lager aus. «Auch ich bin gerne im Tessin und zudem kann ich mich hier optimal auf die kommende Schweizer Meisterschaft im Einzelgeräteturnen vorbereiten», meinte der K6-Programm-Turner. Auf die Zukunft angesprochen, können sich beide vorstellen, vielleicht mal im Leiterteam wieder nach Tenero zurückzukehren.

Am Mittwoch wurde die Sportwoche mit einem Ausflug an die Maggia unterbrochen. Nach dem Mittagessen im Freien führte die Reise nach einem Zwischenhalt in Locarno mit dem Schiff zurück nach Tenero. Für den Donnerstagabend standen der Grillabend am Ufer des Sees und ein anschliessendes Volleyballturnier auf dem Tagesprogramm.

Am Nationalfeiertag, 1. August, rundete nach dem Training der Lagerschlussabend mit Showvorführungen die tolle und unvergessliche Sportwoche des Solothurner Turnverbandes (SOTV) ab.