Die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Kantons sei angespannt und lasse eine Erhöhung nicht zu, teilte der Regierungsrat nach seiner Sitzung am Montag mit. Der Entscheid sei definitiv.

Regierungsrat und Arbeitnehmerverbände konnten sich in drei Verhandlungsrunden nicht einigen. Die Arbeitnehmerverbände begründeten die geforderte Lohnerhöhung um 0,9 Prozent unter anderem mit der Teuerung und den steigenden Krankenkassenprämien. Für dieses Jahr waren die Löhne um 1,0 Prozent erhöht worden.

Die Nullrunde bei den Löhnen 2020 gilt für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kantonalen Verwaltung, der Gerichte, der Solothurner Spitäler AG sowie für die Lehrerschaft.

Für die Arbeitnehmenden, welche nicht bereits in der maximalen Erfahrungsstufe entlöhnt werden, wird wie gewohnt der jährliche Erfahrungszuschlag gewährt. Dieser ist im Gesamtarbeitsvertrag (GAV) geregelt und ist nicht Teil der jährlichen Lohnverhandlungen.