Ausweitung

Solothurner Spitäler haben die Hälfte der OP-Säle wieder in Betrieb

An den Spitälern im Kanton wird das Angebot wieder ausgebaut. Besuche sind aber weiterhin nicht erlaubt. (Archiv)

An den Spitälern im Kanton wird das Angebot wieder ausgebaut. Besuche sind aber weiterhin nicht erlaubt. (Archiv)

Am Montag wurden die Restriktionen im Behandlungs- und Operationsangebot in den Spitälern aufgehoben. Dadurch kann die soH ihr Angebot an Operationen und die Sprechstundentätigkeiten schrittweise wieder ausweiten.

Seit Anfang Woche sind die Restriktionen im Behandlungs- und Operationsangebot in den Spitälern aufgehoben. Unter Einhaltung der strengen Sicherheits- und Hygieneregeln, versteht sich. Dadurch kann die soH ihr Angebot an elektiven Operationen und die Sprechstundentätigkeiten schrittweise wieder ausbauen. «Wir operieren zurzeit in Solothurn und Olten in der Hälfte der Operationssäle», heisst es auf Anfrage. Es gebe aber auch Menschen, die vorderhand noch auf eine Behandlung verzichten wollten.

Die Covid-19-Stationen wurden in den letzten zwei Wochen um die Hälfte reduziert; derzeit liegen auf den beiden Stationen in Olten und Solothurn 19 Erkrankte. Unter diesen auch Verdachtsfälle, um zu verhindern, dass Patientinnen und Patienten mit einer Infektion zu spät diagnostiziert und isoliert werden. Wenn sich der anfängliche Verdacht nicht bestätige, werde der Patient auf eine andere Abteilung verlegt.

Spitalbesuche sind weiterhin nicht erlaubt. Besondere Regeln gelten bei Geburten, sterbenden Patienten sowie in den Psychiatrischen Diensten. Das sei «eine besondere Herausforderung», weil bei psychisch kranken Menschen der Einbezug der Bezugspersonen aus therapeutischen Gründen sehr wichtig sei. Manchmal brauche es deshalb neben anderen Kommunikationsmitteln auch den direkten Kontakt mit Personen von aussen, damit eine Entlassung nach Hause vorbereitet und umgesetzt werden könne. (bbr.)

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