Blindenmission

Solothurner spenden fleissig für blinde und augenkranke Menschen

Über 90 Prozent dieser am Grauen Star erblindeten Menschen leben in den Armutsgebieten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. (Archiv)

Über 90 Prozent dieser am Grauen Star erblindeten Menschen leben in den Armutsgebieten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. (Archiv)

Die Solothurner zeigen Solidarität mit augenkranken und erblindeten Menschen in Armutsgebieten. 2018 gingen aus dem Kanton Solothurn 140'042 Franken Spenden an die CBM Christoffel Blindenmission, ein.

Wie die Mission meldet, ermöglichte dieser Betrag 2800 Operationen am Grauen Star, die erblindeten Menschen in Entwicklungsgebieten die Sehkraft zurückgebracht haben.

Beim Grauen Star trübt sich die Augenlinse langsam ein, bis die Person schliesslich erblindet. Von den weltweit rund 36 Millionen blinden Menschen hat mehr als jede dritte Person ihre Sehkraft aufgrund des heilbaren Grauen Stars verloren. Über 90 Prozent dieser am Grauen Star erblindeten Menschen leben in den Armutsgebieten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Sie können sich die 15-minütige Routineoperation, die vor Ort umgerechnet 50 Franken kostet, nicht leisten. In der Regel übersteigen auch bereits die Kosten für eine medizinische Abklärung die finanziellen Mittel der in Armut lebenden Familien.

Durch Spenden ermöglichte die internationale CBM-Föderation im letzten Jahr 605 433 Operationen am Grauen Star. In den CBM-Projekten wurden insgesamt 10,5 Millionen Menschen augenmedizinisch untersucht. Viele davon in entlegenen Gebieten, in die mobile Teams von CBM-Partnerkliniken regelmässig fahren, um Menschen mit Augenkrankheiten zu untersuchen. (szr)

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