Er hat ganz schön Schmetterlinge im Bauch. Ein Solothurner Security-Mitarbeiter, der in Adelboden beim Ski-Weltcup tätig war, hat sich verknallt. Der 30-Jährige war für jemanden beim Ski-Weltcup in Adelboden eingesprungen und beauftragt, ein Gebäude zu bewachen. Was anfangs als langweiliger Einsatz erschien, nahm eine überraschende Wendung. Am Samstagabend kam eine junge Frau mit zwei Begleiterinnen auf ihn zu und fragte nach der nächstgelegenen Toilette.

Der Security-Mann konnte der Dame helfen und gab ihr die gewünschte Auskunft. «Als sie zurückkam, plauderten wir noch eine Weile und es entstanden tolle Gespräche, auch über unser Privatleben wurde geredet», so der Solothurner gegenüber «20 Minuten».

Der Name «Patricia» blieb

Die dunkelhaarige, etwa 25-jährige Frau, habe auch an ihm Interesse gezeigt und ihn unter anderem gefragt, woher er komme und wie lange er schon in dieser Branche arbeite. Der Solothurner habe in seiner acht monatigen Zeit als Sicherheitsdienst noch nichts Vergleichbares erlebt, wie er der Pendlerzeitung schildert. Doch alles Gute hat auch einmal ein Ende. Zum Abschied gab sie ihm eine dicke Umarmung und verschwand dann in der Menschenmenge.

Der 30-Jährige blieb nur mit ihrem Namen zurück: Patricia. Nach der Begegnung versuchte er verzweifelt, sie auf Facebook zu finden – jedoch erfolglos. Ihren Wohnort kennt der junge Mann auch nicht. «Sie hatte aber einen Berner Dialekt», erzählte der 30-Jährige. Etwas weiss er aber sicher: «Die faszinierende Frau mit ihren bezaubernden braunen Augen möchte ich unbedingt wiedersehen.» (tom)