Menschenhandel

Solothurner Regierung will mit Prävention gegen den Menschenhandel ankämpfen

Protest gegen Menschenhandel in Bern (Archiv)

Protest gegen Menschenhandel in Bern (Archiv)

Der Regierungsrat heisst einen Verordnungsentwurf des Bundesamtes für Polizei gut. Die Verordnung sieht verschiedene Massnahmen vor, die den Menschenhandel bekämpfen sollen

Der Kanton Solothurn will den Menschenhandel bekämpfen. Eine entsprechender Verordnungsentwurf des Bundesamtes für Polizei heisst der Regierungsrat in seiner Vernehmlassungsantwort gut. Die Verordnung sieht verschiedene Massnahmen vor die den Menschenhandel bekämpfen sollen. Damit werde «eine Rechtsgrundlage für die Durchführung von kriminalpräventiven Massnahmen durch den Bund geschaffen», schreibt der Regierungsrat in seiner Antwort.So können auch Projekte, welche sich an der Prävention beteiligen, finanziell durch den Bund untersützt werden.

Zudem begrüsse er die Möglichkeit, «Organisationen mit spezialisierter Opferbetreuung» zu unterstützen. Dies, «weil Opfer von Menschenhandel auf eine intensive Betreuung und Hilfe angewiesen sind» und weil andererseits auch für die Polizei bei Ermittlungen die Mithilfe von Opfern «von zentraler Bedeutung» ist. (mru)

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