Jagdgesetz
Solothurner Regierung will an Revierjagd festhalten

Der Regierungsrat hat den Entwurf zur Totalrevision des Jagdgesetzes sowie die damit verbundenen Änderungen des Fischereigesetzes und des Gebührentarifs beschlossen und schickt die Vorlage bis Ende November 2015 in die Vernehmlassung.

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Die Regierung verlässt sich auf die Eigenverantwortung der Jäger. (Symbolbild)

Die Regierung verlässt sich auf die Eigenverantwortung der Jäger. (Symbolbild)

Keystone

Das geltende kantonale Jagdgesetz ist bereits seit 27 Jahren in Kraft. Eine Totalrevision drängt sich laut Regierung «wegen veränderten rechtlichen, jagdlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen» auf, heisst es in einer Mitteilung.

Zum einen hätten sich die Vorgaben des Bundes in den Bereichen Jagd, Tierschutz und Waffenrecht geändert und zum anderen würden sich Anpassungen in den Bereichen Wildschäden und Jagdplanung sowie im Umgang mit wieder neu im Kanton Solothurn heimischen Wildtierarten, wie beispielsweise dem Rothirsche oder Biber, aufdrängen.

Am System der Revierjagd und der damit einhergehenden Eigenverantwortung der Jäger wird auch künftig festgehalten, hat die Regierung beschlossen. Die Solothurner Jagdreviere sollen auch weiterhin primär an Jäger aus dem Kanton Solothurn verpachtet werden.