Kommissionen haben die Aufgabe, die ihnen zugewiesenen Geschäfte vorzuberaten und ihrem jeweiligen Rat Antrag zu stellen. Sie arbeiten dabei intensiv mit dem Bundesrat zusammen. National- und Ständerat verfügen über 11 ständige Kommissionen (9 Legislativkommissionen und 2 Aufsichtskommissionen). Die Kommissionen des Nationalrates setzen sich aus 25 Mitgliedern zusammen, diejenigen des Ständerates aus 13 Mitgliedern.

Weitere Aufgaben der Kommissionen sind die regelmässige Verfolgung der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen sowie die Ausarbeitung von Anregungen zur Problemlösung in ihren von den Büros zugewiesenen Sachbereichen (Kommissionsinitiative). Die Kommissionen tagen durchschnittlich 3 bis 4 Tage pro Quartal. Die Vertreter aus dem Kanton Solothurn konnten sich gut und an wichtigen Positionen etablieren.

Ständerat Roberto Zanetti ist Mitglied der WAK (Wirtschaft und Abgaben), der WBK (Wissenschaft, Bildung und Kultur), der SIK (Sicherheitspolitische Kommission) und der GPK (Geschäftsprüfungskommission/ eine Aufsichtskommission). Pirmin Bischof, der zweite Standesvertreter, ist ebenfalls in der WAK sowie in der RK (Rechtsfragen) und der AKP (Aussenpolitische Kommission).

Nationalräte weniger beansprucht

Unsere Nationalräte können sich wie folgt einbringen: Roland Borer in der SGK (soziale Sicherheit und Gesundheit), Bea Heim in der SGK und der Staatspolitischen Kommission, in der UREK (Umwelt, Raumplanung und Energie) Walter Wobmann und Stefan Müller, in der SIK Roland Borer und Urs Schläfli, in der KVF (Verkehr und Fernmeldewesen) Kurt Fluri und Walter Wobmann und in der RK nochmals Kurt Fluri.

Einzig Neuling Philipp Hadorn hat es nicht in eine Legislativkommission geschafft. Er nimmt in der Finanzkommission (FK) Einsitz. Dies ist eine Aufsichtskommission. (te)